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Month: February 2020

Diese deutschen Bahnhöfe gehören zu den besten Europas

Die Bahn hat in Deutschland keinen guten Ruf, doch die Stationen liegen laut einem internationalen Vergleich in Europas Spitzengruppe. Gleich fünf Bahnhöfe aus der Bundesrepublik sind in den Top Ten. Der Sieger kommt jedoch aus einem anderen Land.

Eigentlich gilt Deutschland als Land der Autofahrer, über die Bahn wird überwiegend geschimpft. Dabei sollte man sich, während man auf den verspäteten Zug wartet, wohl einfach mal umschauen.

Denn schon die Bahnhöfe in Deutschland sind laut der internationalen Verbraucherschutz-Organisation Consumer Choice Center (CCC) eigentlich eine Reise wert. Gleich fünf deutsche Fernverkehrsstationen schaffen es auf einen der ersten zehn Plätze der 50 besten Bahnhöfe Europas.

Die Tester vom CCC haben viele unterschiedliche Kriterien untersucht: Neben der Passagierzahl und der Frage, auf wie viel Bahnsteige sich die Fahrgäste verteilen, spielte vor allem die Zahl der nationalen und internationalen Verbindungen der jeweiligen Station eine Rolle.

Aber auch der barrierefreie Zugang für Rollstuhlfahrer, Aufzüge, die Zahl der Geschäfte und Restaurants im Bahnhof, die Sauberkeit, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Lounges für Passagiere der ersten Klasse, die Ausschilderung von Wegen und die Zahl von Tagen, an denen gestreikt wurde, flossen in die Bewertung ein.

Gesamtsieger wurde der Londoner Bahnhof St. Pancras vor dem Zentralbahnhof in Zürich. Auf Platz drei folgt dann mit dem Leipziger Hauptbahnhof der erste deutsche Vertreter. Die drei Erstplatzierten erhalten in fast allen Kategorien Bestnoten. Dass der sächsische Bahnhof sich am Ende der Londoner und der Schweizer Station geschlagen geben musste, liegt vor allem an der geringen Zahl von internationalen Verbindungen, die von Leipzig aus angeboten werden.

Hier können Zürich und London mit jeweils zehn Zielen im Ausland punkten, während es in Leipzig laut der Auswertung nur eine internationale Verbindung gibt. Dafür gibt es 51 Reiseziele innerhalb Deutschlands, die sich von Leipzig aus erreichen lassen, in dieser Kategorie muss sich die sächsische Station nur dem Pariser Gare de Lyon geschlagen geben, der sogar auf 55 inländische Ziele kommt.

Für eine Top-Platzierung reicht es für den Pariser Bahnhof trotzdem nicht. Immerhin landet er im Mittelfeld des Rankings, während die meisten anderen Stationen aus Frankreich sich ganz am Ende des Feldes finden. Das liegt vor allem an der hohen Zahl von Streiktagen, an denen die Bahn nicht abfuhr.

Die streiklustigen Franzosen kommen hier auf bis zu 118 Tage – knapp ein Drittel des Jahres. In Leipzig und auf den anderen deutschen Bahnhöfen waren es mit 16 Tagen gut 100 Tage weniger.

Neben Leipzig schaffte es auch der Münchner Hauptbahnhof in die Top fünf der Rangliste. Das dürfte allerdings viele Passagiere überraschen, die regelmäßig von der Station in der bayerischen Landeshauptstadt abfahren – schließlich befand selbst die Deutsche Bahn den Münchner Bahnhof für so überholungsbedürftig, dass er derzeit zur Hälfte weggerissen wird, um Platz für einen deutlich ansprechenderen Neubau zu machen.

München kann jedoch auch durch seine Lage einen Spitzenwert bei den internationalen Verbindungen aufweisen, 14 Auslandsziele werden von hier angefahren, nur im niederländischen Utrecht sind es mit 15 noch mehr.

Deutlich abgeschlagen ist München bei der Zahl der Geschäfte im Bahnhof, hier kommt die Jury nur auf acht Shops, was auch dem Umbau geschuldet sein dürfte. In den Bahnhöfen auf den ersten drei Plätzen gibt es etwa zehn Mal so viele Läden. Bei der Sauberkeit erhält München mit 95 Prozent zwar nur geringe Abzüge, Leipzig und Zürich konnten hier allerdings eine 100-Prozent-Bewertung vorweisen.

Essen hat den schmutzigsten Bahnhof

Allerdings sind längst nicht alle deutschen Bahnhöfe unter den Top-Platzierungen. Während neben Leipzig und München auch Hamburg (Platz 6), Berlin (Platz 7) und Frankfurt am Main (Platz 9) unter den ersten zehn sind, belegt Essen einen negativen Spitzenplatz.

Zwar liegt der Bahnhof mit Rang 25 genau in der Mitte des Feldes, doch in der Kategorie Sauberkeit erreicht die Essener Station mit 60 Prozent nur die schlechteste Bewertung aller 50 Bahnhöfe. Die Tester haben ihn offensichtlich als besonders schmuddelig wahrgenommen.

Das ist laut dem Fahrgastverband Pro Bahn kein Zufall: Gerade im Westen der Republik gebe es mehrere schmutzige Bahnhöfe. „In den letzten 15 Jahren ist die Qualität der Bahnhöfe in Deutschland im Mittel stark gestiegen“, sagt der Ehrenvorsitzende von Pro Bahn, Karl-Peter Naumann. „Viele Bahnhöfe sind besser geworden, aber nicht alle.“

Vor allem im Westen gebe es zum Beispiel mit Duisburg und Düsseldorf noch viele recht dreckige Stationen. Naumann teilt die Einschätzung von CCC, dass Leipzig einen besonders ansprechenden Bahnhof hat. „Das ist ein Riesenbauwerk, das man mit einem Einkaufszentrum kombiniert hat“, schwärmt er. Gerade die Einkaufsmöglichkeiten, die oft entstanden seien, indem man auch externe Investoren in die Bahnhöfe geholt habe, hätten zu einer deutlichen Aufwertung geführt.

Allerdings kann Naumann auch nachvollziehen, dass vor allem auch der Züricher Bahnhof noch vor den deutschen Konkurrenten gelandet ist. „In der Schweiz ist alles toll“, sagt der Fahrgastvertreter. „Zürich hat Moderne und eine klassische Bahnhofshalle miteinander verbunden, man kann fantastisch einkaufen und es gibt auch noch ein klassisches Bahnhofsrestaurant.“

Doch auch außerhalb der großen Stationen in Metropolen gebe es viele sehenswerte Bahnhöfe. So hätten in manchen Städten Bürger in Eigenregie das Aufhübschen der Stationen übernommen und sie zu sogenannten Bürgerbahnhöfen gemacht.

Naumanns persönlicher Lieblingsbahnhof liegt übrigens auch im Westen der Republik: „Wann immer möglich, versuche ich in Münster umzusteigen, der ist nicht nur sehr hübsch und sauber, dort gibt es auch eine hervorragende Konditorei.“


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Hauptbahnhof auf Platz 3 in Europa

Leipzig – Wie sieht es auf den 50 größten Bahnhöfen Europas mit Komfort und Nutzerfreundlichkeit aus? Dieser Frage ist die Verbraucherorganisation „Consumer Choice Center“ nachgegangen und hat jetzt den ersten „europäischen Bahnhofs-Index“ (European Railway Station Index) veröffentlicht.

Der Leipziger Hauptbahnhof landete dabei auf Platz 3 – hinter St. Pancras Station in London und dem Hauptbahnhof Zürich und gefolgt von Rom, München, Hamburg, Berlin, Mailand und Frankfurt.

Laut Fred Roeder vom Consumer Choice Center gab es Punkte für viele Direktverbindungen, Rollstuhl-Freundlichkeit, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants im Bahnhof. Ferner zählten unterdurchschnittlich viele Streiktage und eine gute Anbindung an Ridesharing-Angebote.

Roeder: „Wir hoffen, dass dieses Ranking auch Bahnhöfen hilft zu verstehen, wo noch nachgebessert werden muss.“


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Die zehn besten Bahnhöfe Europas gekürt – allein fünf davon in Deutschland

Der “Europäische Bahnhof Index” wurde veröffentlicht. Dieser bewertet die 50 größten Bahnhöfe Europas in puncto Passagierfreundlichkeit.

“Passagieren den höchsten Komfort anbieten” – beste Bahnhöfe Europas

“Wie alle Reisenden wissen, kann es an vielen Bahnhöfen zu Hauptreisezeiten echt eng und unangenehm werden“, erklärte Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Center. “Wir wollen zeigen, welche europäischen Bahnhöfe Passagieren* den höchsten Komfort anbieten. Dazu haben wir Punkte für viele Direktverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants im Bahnhof vergeben. Ferner haben Bahnhöfe mit überdurchschnittlich niedrigen Streiktagen und guter Anbindung an Rideshare-Angebote mehr Punkte erhalten. Mehr und mehr Passagiere entscheiden sich aus ökologischen Gründen für die Bahn. Daher wollten wir aufzeigen, dass es große Unterschiede in Europa in puncto Komfort an Bahnhöfen gibt.”

Die fünf besten Bahnhöfe sind laut dem Ranking London St. Pancras, Zürich Hauptbahnhof, Leipzig, Rom Termini und München Hauptbahnhof. “London St. Pancras führt den Index als Europas bester Bahnhof an”, so Roeder. “Deutschland ist gleich fünfmal in den Top 10 vertreten. Kein einziger französischer Bahnhof hat es trotz eines dichten Hochgeschwindigkeitsnetzes in die besten zehn geschafft.”

Dicht folgen auf den Plätzen sechs bis zehn die Bahnhöfe von Hamburg, Berlin, Mailand, Frankfurt und Moskau. “Wir hoffen, dass dieses Ranking auch Bahnhöfen hilft zu verstehen, wo noch nachgebessert werden muss. Es gibt definitiv ein Nord-Süd Gefälle bei Europas Bahnhöfen”, so Roeder.

Alle Faktoren, die in das Ranking eingeflossen sind:

  • Direktverbindungen
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Restaurants im Bahnhof
  • wenige Streiktage 
  • gute Anbindung an Rideshare-Angebote
  • Rollstuhl-Freundlichkeit
  • Erste Klasse Lounges
  • Passagieraufkommen der Bahnhöfe
  • Fahrstühle auf die Bahnsteige

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Bahnhofs-Test: Nürnberg überzeugt in Sachen Sauberkeit

NÜRNBERG – Überraschende Noten für den Nürnberger Hauptbahnhof: In einem europaweiten Ranking liegt er im oberen Drittel. Die Tester vergeben in Sachen Sauberkeit die Bestnote – aber sie sehen auch viel Luft nach oben bei anderen Kategorien.

Nürnberg liegt nach dem Pariser Gare de Lyon (Rang 13) und vor dem Kölner Hauptbahnhof (Rang 15) auf Platz 14 der “Hitliste” der großen Bahnhöfe in Europa. Ein ordentlicher Platz für den Hauptbahnhof der Franken-Metropole. Ganz vorn liegt London/St.Pancras auf Rang 1, gefolgt von den Stationen in Zürich, Leipzig, Rom Termini und München. Unter den ersten zehn sind mit Hamburg (6), Berlin Hauptbahnhof (7) und Frankfurt/Main (10) weitere drei deutsche Städte.

Bestnoten für den Hauptbahnhof

Was manche Nürnberger erstaunen dürfte: In Sachen Sauberkeit erhält ihr Hauptbahnhof die Bestnote. 100 Prozent bei der Rubrik “Cleanliness” – macht 5 Punkte. Ob da die Passage am Königstor mit ins Blickfeld der Tester fiel? Eher nicht, sie beschränkten sich jeweils auf das unmittelbare Bahnhofs-Areal. Zum Vergleich: Der Münchner Hauptbahnhof bekommt bei der Sauberkeit nur eine Quote von 95 Prozent. Am schlechtesten schneidet hier Dortmund mit 40 Prozent ab.

Bestnoten erhält Nürnberg für die gute Beschilderung. Auch die Räumlichkeiten für Wartende schneiden gut ab.

Nachholbedarf in Sachen Service

Nachholbedarf sehen die Tester in Sachen Service. Und zwar sowohl beim Shop-Angebot als auch bei der Gastronomie. 16 Einkaufs-Möglichkeiten im Hauptbahnhof: schlecht, lautet das Urteil, da gibt es 0 statt maximal 15 Punkten. Und mit der Zahl von 24 Restaurants oder Gastro-Betrieben schneidet Nürnberg ebenfalls mau ab – auch da stehen 0 statt maximal 15 Punkten in der End-Abrechnung.

Wie voll sind die Bahnsteige, sprich: wie viele Passagiere bevölkern im Schnitt einen Bahnhof? Auch das floss in die Studie ein. Da erhält Nürnberg die Bestnote von 15 Punkten. Mit 65,7 Millionen Passagieren pro Jahr zählt der Hauptbahnhof etwa halb so viele Fahrgäste wie Berlin oder München.

Kaum Streiks in Nürnberg

Ein Kriterium, das unter die Lupe genommen wurde: Wie streik-anfällig ist der jeweilige Bahnhof? Auch da gibt es den Top-Wert von 15 Punkten für Nürnberg, das mit nur 16 Streik-Tagen weitaus besser abschneidet als die französischen Bahnhöfe mit 118 Ausfall-Tagen oder Italien (88 Streik-Tage).

Von wem kommt dieser “erste europäische Bahnhof-Index”, dessen Ergebnisse aus dem Jahr 2019 stammen? Vom “Consumer Choice Center” (CCC), einer in den USA beheimateten Non-Profit-Organisation. Sie finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, aber auch durch Firmen. Das CCC ging aus der global agierenden Studierendenorganisation “Students for Liberty” hervor, einer neoliberalen Institution, die für möglichst wenig staatliche Regulierung kämpft.

Organisation ist nicht unumstritten

In die Kritik geriet CC, als die Organisation den damaligen Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) für seine Zustimmung zur neuen EU-Erlaubnis des Pestizids Glyphosat lobte: „Wir vom Consumer Choice Center wollen Ihnen für Ihre Entscheidung im Votum zum Herbizid Glyphosat danken“, schrieb der für Deregulierung kämpfende Verband an den Fürther Politiker. Wegen dieser politischen Ausrichtung der Organisation spielte es im Bahnhofs-Ranking auch eine Frage, ob die Stationen denn durch andere Fahr-Dienste wie etwa Uber angefahren werden oder nur durch herkömmliche Taxis. Und da bekommt Nürnberg 0 Punkte, weil es die anderen, durchaus umstrittenen Anbieter hier nicht gibt.

Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Center, kommentiert den Test in einer Mail so: “Wie alle Reisenden wissen, kann es an vielen Bahnhöfen zu Hauptreisezeiten echt eng und unangenehm werden. Wir wollen zeigen, welche europäischen Bahnhöfe Passagieren den höchsten Komfort anbieten. Dazu haben wir Punkte für viele Direktverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants im Bahnhof vergeben. Ferner haben Bahnhöfe mit überdurchschnittlich niedrigen Streiktagen und guter Anbindung an Rideshareangeboten mehr Punkte erhalten. Mehr und mehr Passagiere entscheiden sich aus ökologischen Gründen für die Bahn. Daher wollten wir aufzeigen, dass es große Unterschiede in Europa in puncto Komfort an Bahnhöfen gibt.”

Nord-Süd-Gefälle bei Bahnhöfen

Roeder weiter: “London St. Pancras führt den Index als Europas bester Bahnhof an. Deutschland ist gleich fünfmal in den Top10 vertreten. Kein einziger französischer Bahnhof hat es trotz eines dichten Hochgeschwindigkeitsnetzes in die besten Zehn geschafft.” Er hoffe, “dass dieses Ranking auch Bahnhöfen hilft zu verstehen, wo noch nachgebessert werden muss. Es gibt definitiv ein Nord-Süd Gefälle bei Europas Bahnhöfen.”


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Un nouveau classement européen étrille l’accueil dans les gares françaises

L’Agence pour le choix du consommateur (Consumer Choice Center) a lancé aujourd’hui son indice des gares européennes, afin d’informer les consommateurs et les opérateurs sur les infrastructures qui font le meilleur travail en matière d’accueil des passagers. Les gares françaises sont loin des premières places…

Le Consumer Choice Center a classé les 50 gares les plus utilisée d’Europe (en nombre de passagers) en fonction de leur convivialité, en termes de praticité et de confort. Les cinq premières gares selon l’indice sont Londres St. Pancras, Zurich, Leipzig, Roma Termini et Munich. Elles sont suivies par Hambourg, Berlin, Milan, Francfort et Moscou. La première gare française est Paris Gare de Lyon …à la 17ème place. Paris-Magenta occupe la dernière place du classement.

« Londres St. Pancras ne ressemble pas seulement à une gare d’un autre monde, elle est également en tête de cet indice en tant que meilleure gare ferroviaire d’Europe. En général, l’Allemagne et l’Italie sont en tête en Europe. La moitié des dix meilleures gares d’Europe se trouvent en Allemagne et deux en Italie. Pas une seule gare française ne figure dans le top 10« , souligne Fred Roeder, directeur général du Consumer Choice Center.

« Comme tout voyageur le sait aux heures de pointe, de nombreuses gares sont confrontées au maximum de leur capacité, et cette expérience se répercute sur tous ceux qui prennent le train. Les points les plus élevés ont été attribués aux gares qui offraient de superbes destinations à travers le continent, mais aussi un mélange sain de boutiques, de restaurants et de commodités que l’on trouve dans la gare. Nous avons également récompensé les gares qui connaissent le plus faible nombre de jours de grève, ce que les passagers de nombreux pays ne pouvaient que souhaiter» a poursuivi Fred Roeder.

D’autres facteurs ont été pris en compte dans le classement, notamment l’accessibilité pour les passagers en fauteuil roulant, l’existence de salons ou encore la disponibilité de VTC. La liste complète est accessible en cliquant ici


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Zürcher HB zum zweitbesten Bahnhof Europas gekürt

Der European Railway Station Index zeichnet die Passagier-freundlichsten Bahnhöfe Europas aus. Auf Platz zwei hat es der Hauptbahnhof Zürich geschafft.

In Zeiten, in denen die Zug-Reisen immer attraktiver werden, kürt das Consumer Choice Center den besten Bahnhof Europas. Im Fokus standen bei der erstmaligen Wahl die 50 grössten Bahnhöfe in Europa. Der Gewinner 2020 kommt aus London. Die Schweiz landet mit dem Zürcher HB auf dem zweiten Platz.

Passagierfreundlichkeit, Sauberkeit und erreichbare Destinationen

Bewertet wurde insbesondere Faktoren rund um die Passagierfreundlichkeit. Die Menschenmengen auf dem Bahnsteig sowie die Anzahl angeschlossener Destinationen und die Sauberkeit waren dabei Kriterien. Auch die Anzahl Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Streiktage flossen in die Bewertungen ein.

Zusammengetragen wurden die Informationen über Anfragen, Bahnhofswebsites und Online-Statistiken. Natürlich forschte das Consumer Choice Center auch selbst an den jeweiligen Bahnhöfen nach.

Nordeuropa dominiert die Top 10

Als erstmaliger Gewinner ging der St. Pancras International Bahnhof in London mit 116 Punkten aus dem Rennen. Die tiefe Anzahl an Streiktagen, hohe Kundenzufriedenheit und guter internationaler Anschluss zeichnen den Gewinner aus, so die Begründung. Auf Platz zwei folgt der Zürcher HB mit 111 Punkten und der Bahnhof in Leipzig mit 110 Punkten.

Unter den Top 10 sind bis auf zwei Ausnahmen nur Bahnhöfe Nordeuropas zu finden. Einzig der Hauptbahnhof in Rom und jener in Milano vertreten Südeuropa im Ranking.

Deutschland ist gut vertreten

Es sticht zudem heraus, dass fünf der besten zehn aus Deutschland kommen. Gemäss Auswertung bestechen Leipzig, München, Hamburg, Berlin und Frankfurt mit wenigen Streiktagen und gutem Anschluss für Menschen im Rollstuhl.


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To fight severe coronavirus disease and even ageing, make metformin an OTC drug, now!

For more than a month now, the COVID-19 epidemic that struck China and risks spreading globally has understandably captured the attention of much of the world. While apparently less fatal than its close relative SARS, COVID-19 is much more easily spread and, like the former, capable of causing severe lung pathology and aberrant immune responses that kill 1–3% of the patients and probably cause serious disability in those with severe illness who recover.

As Zumla et al. note in the recent Lancet piece, much of the response so far has understandably been aimed at arresting the spread of the disease from central China, however, this should not undermine the urgency of developing treatments against it, especially its severe form. While Gilead’s novel anti-Ebola drug remdesivir has shown glimpses of promise against COVID-19 and could even see mass production in China in generic form, according to Zumla et al., there is another, extremely cheap and widely available drug that could potentially help those that need help the most. The drug in question is the wonder-drug against diabetes type II, metformin:

Specific drugs to treat 2019-nCoV will take several years to develop and evaluate. In the meantime, a range of existing host-directed therapies that have proven to be safe could potentially be repurposed to treat 2019-nCoV infection. Several marketed drugs with excellent safety profiles such as metformin, glitazones, fibrates, sartans, and atorvastin, as well as nutrient supplements and biologics could reduce immunopathology, boost immune responses, and prevent or curb ARDS [acute respiratory distress syndrome — D.G.].

Thus, even though metformin is not a direct treatment for the Wuhan coronavirus itself, it is quite possibly a means of preventing severe, potentially fatal complications in the already infected people, which is a significant benefit, in my book.

There is even more to this drug, however, than its role in treating diabetes and potentially helping save people with COVID-19.

Basic facts and history of metformin

Metformin is the most widely used treatment against diabetes type II. As David Sinclair, tells us, “Metformin is a derivative of a natural molecule called a “biguanide,” from a flower called Galega officinalis, also known as “goat’s rue” or “French lilac.” It has been used as a herbal medicine in Europe for centuries. In 1957, Frenchman Jean Sterne published a paper demonstrating the effectiveness of oral dimethyl biguanide to treat type 2 diabetes. Since then, the drug has become one of the most widely taken and effective medicines on the globe.” Metformin’s mechanism of action in diabetes is through decreasing glucose production in the liver.

It is one of the cheapest medicines and is universally considered as highly safe and effective, and only causes the severe complication of lactic acidosis in a small proportion of users, usually those with impaired renal and (or) hepatic function. Some researchers think that it may actually not cause lactic acidosis at all.

Metformin, ageing and diseases of ageing

Even though the exact mechanism of how metformin might slow down ageing is not well-understood, it has been known at least since 2002 that its administration activates the AMPK pathway, at least in the human skeletal muscle cells of type II diabetics.

The most fascinating hint that metformin could have significant anti-ageing benefits in humans has been provided by the recent study conducted by Bannister et al. In it, they compared the mortality of British diabetics who were prescribed metformin to those who were prescribed another drug and that of non-diabetics. Astonishingly, the results suggest that people taking metformin could live longer than even non-diabetics, even though diabetes is supposed to be a systemic, debilitating disease.

Another extremely impressive result that directly relates to humans comes from the study in which metformin was one of the three drugs administered to nine volunteers for a year (the other two were human growth hormone and dehydroepiandrosterone (DHEA)). Astonishingly, the volunteers have shown signs of reversal of their epigenetic age as measured by their epigenetic clocks (by on average 2.5 years).

Finally, metformin is a potential drug candidate against several severe particular pathologies of ageing such as Alzheimer’ssome cancersheart diseasechronic inflammation and leaky gut. Even outside aging, it could help treat debilitating conditions like inflammatory bowel disease.

Metformin’s restricted status is a global disgrace

The fact that metformin could help save people struck by severe Wuhan coronavirus disease, that it could prolong people’s lives and make them better able to benefit from more revolutionary anti-ageing treatments down the road, while being safe for the vast majority of people makes it astonishing, jaw-dropping, if you will, that there is apparently only one country in the world where it is officially available over-the-counter — Thailand.

To say that this situation is outrageous would be a severe understatement. There is no remotely reasonable justification under any possible risk model to continue classifying metformin as a prescription drug. The only plausible result of doing that is massive suffering and premature deaths. Public health authorities all over the world must follow the example of Thailand and release metformin over the counter.

The World Health Organization (WHO) must play its role, too. It lists metformin among the world’s essential medicines but the best possible way of ensuring access to it, if it is so sorely needed and safe, is to make it an OTC drug. It should call upon countries to do just that. The WHO’s position on ageing also needs to be thoroughly revised. Its current approach is to promote something called “healthy ageing.” It should lead in recognizing that ageing is a pathology, and the one that causes the most suffering at that. Ageing cannot be healthy by definition.

Recognizing ageing as the pathology it is would quickly pave the way to making drugs like metformin available to everyone who would like to try to prolong their lives.

Guest post by Daniil Gorbatenko.

La taxe digitale est mauvaise pour les consommateurs

Le Royaume-Uni a annoncé pendant le Forum économique mondial à Davos qu’elle va introduire une taxe digitale. Depuis trois ans, l’Union européenne (UE) discute d’une proposition similaire pour le reste du continent. Les États Unis soulèvent la question de l’équité au niveau des échanges commerciaux, et le Grand-Duché propose de trouver une solution à l’échelle de l’OCDE. Avant tout par contre, la taxe digitale (ou taxe GAFA) est mauvaise pour les consommateurs.

Le concept de la taxe digitale date de moins de cinq ans. Le concept est celui que dans un aspect de justice sociale, il ne serait pas acceptable que les grandes entreprises du net ne paient pas leurs impôts. Une taxe digitale fera en sorte de remédier à cette injustice — et pourra aussi remplir les trésoreries des États avec de nouvelles recettes.

Le ministre des finances français, Bruno Le Maire, avait commencé à l’automne de l’année 2017 à s’orienter vers ce qui était alors connu sous le nom de «taxe numérique». Le Maire avait mené une campagne primaire de centre droit pour le parti républicain français, en tant que conservateur fiscal. Tout de même, il semble avoir trouvé le social-démocrate en lui depuis qu’il a rejoint le gouvernement d’Emmanuel Macron. Qualifiant cette situation de «question de justice», Le Maire a appelé à l’unité européenne sur la matière de cette taxe digitale. Pendant la présidence estonienne de l’Union européenne, il a réuni les ministres des Finances pour obtenir un soutien.

Cependant, les ministres du Danemark, de la Suède, de Malte et de l’Irlande ont rapidement manifesté leur opposition. Certains critiques ont fait valoir que cette mesure pourrait être considérée comme une punition des entreprises américaines, car la plupart des entreprises concernées seraient américaines.

Ces pays n’avaient pas tort : Donald Trump a clairement indiqué qu’une taxe digitale sera considérée comme mesure protectionniste par Washington, et aura des conséquences en matière de politique commerciale. Le débat sur les droits de douane sur le vin français, qui date de l’été de l’année dernière, était une conséquence de l’introduction de la taxe digitale (dite taxe GAFA) en France.

Le Luxembourg a abandonné le camp de ceux qui s’opposent à la poursuite cette taxe, et propose plutôt de négocier au niveau de l’OCDE. Est-ce que le gouvernement oppose toujours la taxe, et la proposition OCDE est en connaissance du fait que les États-Unis ne donneront jamais leur accord, ou estce que le Luxembourg va ultimement soutenir la proposition de la Commission européenne ? Le temps nous le dira.

Il est difficile de donner un sens à ce débat – et aux propositions concrètes. Pour commencer, la Commission européenne ne précise pas ce qui fait qu’une entreprise est numérique, et encore moins où tracer une ligne entre les modèles économiques plus numériques, moins numériques ou non numériques. De plus, elle reste ouverte sur ce qui relève exactement d’une taxe sur les revenus numériques. En effet, le groupe de l’OCDE sur l’économie numérique, qui s’est penché sur cette même question pendant plus de 2 ans, a conclu qu’il était en fait impossible de mettre une clôture autour de l’»économie numérique». L’opposition de l’Allemagne – qui a bloqué l’avance de cette taxe pendant les trois dernières années – n’est ainsi pas seulement une réaction de peur face à Donald Trump, mais aussi une réaction informée.

Les données financières passées et récentes révèlent que les niveaux de rentabilité sont très divers pour les entreprises numériques, moins numériques et non numériques. Les données du monde réel montrent également que les secteurs traditionnels comptent un grand nombre d’entreprises traditionnelles très rentables. Dans le même temps, ce sont les entreprises numériques qui affichent les taux d’imposition effectifs les plus élevés – et non les entreprises traditionnelles. En outre, les données concernant les taux effectifs d’imposition des sociétés suggèrent qu’il n’y a pas de différence systématique entre les impôts sur le revenu payés par les sociétés numériques et ceux payés par leurs homologues traditionnelles.

Comme d’autres taxes, l’impact d’une «taxe numérique» sur les revenus des entreprises numériques se répercuterait sur les activités commerciales moins numériques dans l’UE et ailleurs, affectant ainsi l’emploi et les recettes fiscales des entreprises numériques comme les PME ainsi que les taxes sur les revenus personnels générés dans les industries numériques et moins numériques de l’UE. Avant tout, une taxe numérique est aussi une taxe sur la consommation de leurs produits.

Très souvent, l’augmentation des impôts indirects implique inévitablement une augmentation des prix pour les consommateurs sur le continent européen. La TVA a longtemps été reconnue comme la taxe qui affecte le plus durement les plus pauvres. Il semble cruel de restreindre leur pouvoir d’achat à un moment où les personnes à faible revenu en particulier peuvent avoir un accès plus simple à de nombreux produits grâce à l’Internet.


The Consumer Choice Center is the consumer advocacy group supporting lifestyle freedom, innovation, privacy, science, and consumer choice. The main policy areas we focus on are digital, mobility, lifestyle & consumer goods, and health & science.

The CCC represents consumers in over 100 countries across the globe. We closely monitor regulatory trends in Ottawa, Washington, Brussels, Geneva and other hotspots of regulation and inform and activate consumers to fight for #ConsumerChoice. Learn more at consumerchoicecenter.org

Level the cannabis ingesting field by legalizing consumption in commercial spaces

Basements and garages were once the only places you could consume cannabis in peace. But now, if the provincial consultation process advances the interests of consumers, millions of Ontario residents will be able to try some forms of the newly legal substance in licensed commercial settings, including bars, lounges and outdoor festivals. One caveat to this development is that the province will not revise the Smoke Free Ontario Act, so only ingesting cannabis products, not smoking them, will be considered for enclosed public spaces.

By significantly increasing consumer choice, moving forward with commercial consumption would be a big win for cannabis consumers in Ontario. This move would bring cannabis regulation closer to alcohol regulation, a big improvement over current “lock-and-key” cannabis rules. More importantly, this would elevate the legal market over the illegal market by giving consumers something the black market never could: a legal and controlled place to consume.

That said, the specifics of how Ontario regulates consumption are key. Edibles and beverages should be available in any restaurant, bar, or clubs currently licensed to sell alcohol, as well as in stand-alone establishments dedicated solely to cannabis consumption. Ready access to legal consuming space is what can ultimately make the legal market more attractive than the alternative. The black market has always had various forms of edible cannabis available for sale but it has never offered a controlled and legal place for users to ingest or consume it. By liberalizing where it allows cannabis consumption the Ontario government can empower the legal and regulated market at the expense of illicit trade.

There are those who say cannabis and alcohol shouldn’t be mixed, and such behaviour shouldn’t be encouraged by allowing their sale in the same places. It’s true: people shouldn’t mix cannabis and alcohol. But that doesn’t mean these products shouldn’t be made available alongside each other, subject to appropriate regulation. Provincial certification programs could train servers both in the risks of combining alcohol and cannabis and in how to avoid abuse where possible. We already trust certified servers to understand the harms of alcohol intoxication and to cut customers off when they are intoxicated. It is not unreasonable to believe they can help enforce responsible consumption of cannabis.

In addition to commercial consumption, the province is also considering a special occasions permit (SOP) to accommodate cannabis consumption at concerts and outdoor festivals, to be used either separately or alongside an alcohol SOP. This should be reasonably simple to implement. Festivals would be able to offer their adult attendees a wider range of products, thus benefiting both vendors and future customers. As to smoking or vaping cannabis, festivals would be well within their rights to allow this in roped-off or age-restricted areas or wherever they currently allow tobacco use. Edibles and beverages could be sold alongside alcohol so long as the servers have the proper certification.

How do municipalities fit in? Ontario made the huge mistake of giving local city councillors veto rights on cannabis retail within their city limits. A city or town that opts out of cannabis retail obviously doesn’t mean consumers in those cities and towns can’t buy cannabis. It just pushes them back into the illegal market, which is precisely what we want to avoid.

Ontario should not make the same mistake with consumption. If a restaurant, bar, club or lounge can meet the provincial licensing required to sell edibles and beverages, it should be free to do so without busybody city councillors intruding into their business.

Green-lighting commercial cannabis consumption is the right thing to do. But the province must get it right. Competitive and consumer-friendly policies for commercial consumption would give consumers greater choice and convenience and help put a dent in the still-prevalent black market.

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The Myth of the Vaping Crisis is Sparking a New War on Flavored Nicotine Products – And That Harms Consumers

Washington, D.C. – In the lull after impeachment, members of the U.S. House are pushing a bill to eradicate entire categories of flavored nicotine products.

This sweeping ban would target menthol tobacco, flavored cigars, snus, and vaping products.

Yaël Ossowski, Consumer Choice Center Deputy Director, said “The goal is to significantly reduce or eliminate youth use of these products, which is a noble pursuit. But unfortunately, the proposed bill would fall short.

“The proposed law comes in the wake of the much-hyped “vaping crisis” that transpired over the summer, in which thousands of individuals suffered lung damage from inhaling vapor products.

“In the end, the culprit was revealed to be illegal cannabis vaping cartridges loaded with Vitamin E acetate and not nicotine vaping products, according to the Centers for Disease Control,” said Ossowski.

“Despite those facts, the bill uses the debunked narrative on vaping to push a ban on unrelated items such as flavored cigars and smokeless products, and would outlaw menthol products that are used primarily in minority communities.

“This comes as both youth and adult-use of tobacco are at an all-time low. New harm-reducing technologies and education are already bringing down the use of tobacco in our country, and this bill does nothing but chase ghosts and punish responsible adult consumers,” said Ossowski.

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