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Das Consumer Choice Center kritisiert die zunehmende Belastung kleiner und mittlerer Händler durch die neuen EU-Verpackungsregeln.

„Diese Regulierung ist kontraproduktiv. Die EU-Kommission will den europäischen Binnenmarkt angeblich stärken, aber treibt mit dieser Regulierung in Wahrheit kleine Händler aus ihm heraus. Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Die EU wollte mit der Verordnung den Umweltschutz stärken, aber schadet Verbrauchern. Wovor seit Monaten gewarnt wurde, wird jetzt Realität: weniger Auswahl, weniger Wettbewerb und am Ende höhere Preise für Verbraucher.

Wenn ein kleiner Händler wegen einer Handvoll Sendungen in ein anderes EU-Land mehr Bürokratie schultern muss, als Umsatz damit erzielt wird, läuft etwas grundlegend falsch. Das beschädigt nicht nur die Verbraucherwahl, sondern auch das Vertrauen in die EU als Institution. Das EU-Versprechen von unkompliziertem Freihandel verkommt zu bürokratischen Handelsmauern. Die Kommission muss diesen Irrweg stoppen – nicht irgendwann, sondern jetzt. Wir fordern die Kommission auf, die irrsinnigen Regulierungen mit sofortiger Wirkung zu pausieren und eine grundlegende Überarbeitung vorzunehmenEs reicht nicht aus, dass nun angekündigt wurde, dass die Richtlinie irgendwann überarbeitet werden soll, wenn der Schaden jetzt entsteht.“, so der DACH-Beauftragte Jens Teutrine.

Seit heute, dem 12. August 2026, sorgt die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) beim grenzüberschreitenden Versand an Endkunden für erheblichen zusätzlichen regulatorischen Aufwand. Wer Waren direkt in andere EU-Mitgliedstaaten versendet, muss sich mit den jeweiligen nationalen Vorgaben des Ziellandes auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem Registrierungspflichten, Systembeteiligungen, Mengenmeldungen und gegebenenfalls die Benennung eines Bevollmächtigten. Für große Unternehmen sind solche Fixkosten leichter zu verkraften. Für kleine Händler mit geringem Versandvolumen können sie dagegen dazu führen, dass sich der Verkauf in andere EU-Länder schlicht nicht mehr lohnt.

 

 

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