Kanadier fordern mehr Auswahl im Internet – es ist Zeit zu handeln

Eine aktuelle Studie von Rubicon Strategy hat bestätigt, was viele Kanadier schon seit Jahren sagen: Der Mangel an Wettbewerb auf dem Internetdienstleistungsmarkt schadet den Verbrauchern. Da eine Mehrheit der Kanadier einen verstärkten Wettbewerb befürwortet und 71% die Canadian Radio-television and Telecommunications Commission (CRTC) dabei unterstützt, allen Anbietern die Expansion zu ermöglichen, ist es klar, dass die politischen Entscheidungsträger zugunsten der Wahlfreiheit der Verbraucher handeln müssen.

Der Stand des Internetwettbewerbs in Kanada

Viel zu lange wurden Internetdienste in vielen Teilen Kanadas von einigen wenigen großen Anbietern dominiert. In Ontario haben Rogers und Bell ein Duopol, während in Quebec Bell und Cogeco den Markt ähnlich stark beherrschen. Dieser Mangel an Wettbewerb hat zu höheren Preisen, weniger Serviceoptionen und einer langsameren Einführung modernster Technologie geführt.

Die Kanadier haben die Nase voll. Die Rubicon Strategy-Studie fand heraus, dass eine überwältigende 9 von 10 Kanadiern sind der Meinung, sie sollten das Recht haben, ihren Internetanbieter zu wählen. Dabei geht es nicht nur um Präferenzen, sondern auch um Fairness, Erschwinglichkeit und Zugang zu besseren Diensten.

Mehr Wettbewerb bedeutet niedrigere Preise

Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist, dass Eine große Mehrheit der Kanadier glaubt, dass zunehmender Wettbewerb zu niedrigeren Preisen führen wird. Und sie haben absolut recht. Wenn Unternehmen im Wettbewerb bestehen müssen, müssen sie bessere Angebote, einen besseren Kundendienst und verbesserte Technologien anbieten, um Kunden anzulocken.

Doch die Maßnahmen der Regierung spiegeln diese wirtschaftliche Realität nicht immer wider. Wenn die Politiker protektionistische Maßnahmen zulassen, die die großen Telekommunikationsunternehmen vor dem Wettbewerb abschirmen, werden die Verbraucher weiterhin darunter leiden. Fast drei Viertel der Kanadier sagen, sie würden das Engagement der Regierung für erschwingliches Internet anzweifeln, wenn es die Auswahlmöglichkeiten im Internet einschränkt. In einer Zeit, in der Erschwinglichkeit ein vorrangiges Anliegen ist, sollte die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ein Kinderspiel sein.

Die Rolle des CRTC und die Überprüfung durch die Bundesregierung

Das CRTC hatte ursprünglich beschlossen, alle Anbieter, ihre Dienste in ganz Kanada auszuweiten, eine Entscheidung, die von Verbraucherschützern weithin gelobt wurde. Die Bundesregierung hat nun jedoch eine Überprüfung dieser Entscheidung angeordnet, da Bedenken aufkommen, dass sie dem Druck großer Telekommunikationsunternehmen nachgeben könnte, die die Konkurrenz fernhalten wollen.

Die Untersuchung zeigt, dass die Kanadier möchten, dass das CRTC an seiner Entscheidung festhält: 71% unterstützt die Ablehnung der Anordnung der Regierung zur Neuüberlegung durch den CRTC und die Fortsetzung seines ursprünglichen Plans zur Ausweitung des Wettbewerbs. Dies ist ein klarer Aufruf zu regulatorischer Unabhängigkeit und einer verbraucherorientierten Politikgestaltung.

Ein Wahlkampfthema im Entstehen

Politiker sollten zur Kenntnis nehmen: Die Blockierung der Expansion von Internetdienstanbietern entwickelt sich zu einem wichtigen Wahlkampfthema. Wenn die Regierung eine Entscheidung trifft, die zu weniger Wettbewerb und weniger Auswahl für die Kanadier führt, viele Wähler sagen, dass sie diese Partei wahrscheinlich nicht unterstützen würden.

Es geht hier nicht nur um Internetdienste, sondern auch darum, ob die Regierung den Verbrauchern wirklich Vorrang vor den Unternehmensinteressen einräumt. Angesichts der bevorstehenden nächsten Wahlen müssen Politiker, die die Forderung der Öffentlichkeit nach mehr Auswahl bei Internetdiensten ignorieren, mit erheblichen politischen Konsequenzen rechnen.

Der Aufruf des Consumer Choice Center zum Handeln

Wir vom Consumer Choice Center setzen uns schon seit langem für Wettbewerb, Innovation und Verbraucherfreiheit ein. Die Ergebnisse dieser Untersuchung untermauern unsere Forderungen: Die kanadischen Verbraucher haben Besseres verdient, und sie haben das Recht, ihren Internetdienstanbieter frei zu wählen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, die Entscheidung des CRTC zu respektieren und allen Anbietern die Expansion zu ermöglichen. Anstatt veraltete Monopole zu schützen, müssen sich die politischen Entscheidungsträger auf Maßnahmen konzentrieren, die Investitionen fördern, die Preise senken und die Servicequalität für alle Kanadier verbessern.

Die Botschaft der Kanadier ist laut und deutlich: mehr Wettbewerb, bessere Preise und echte Wahlmöglichkeiten für den Verbraucher. Die Regierung muss zuhören – oder sie riskiert, die Konsequenzen an der Wahlurne zu spüren.

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