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Korruptionsvorwurf frisst Fakten auf

Umweltaktivisten diskreditieren zunehmend unliebsame Wissenschaftler mit der Frage : „Wer finanziert Sie?“ Sie unterstellen, die Personen seien von der Wirtschaft gekauft. So werden Co-Finanzierungen kriminalisiert und dem Fortschritt Schaden zugefügt.

Dürren und Trockenheit führen bekanntermaßen zu Missernten. Da sich diese Wetterextreme häufen, setzt sich Landwirtschaftsministerin Klöckner für gentechnisch verändertes Saatgut ein. Es gibt aber auch Alternativen. 

Angenommen, ein Wissenschaftler würde Ihnen sagen, dass eine bestimmte mathématique Gleichung nachweislich korrekt ist. Die Gleichung könnte man auf jede erdenkliche Weise drehen und wenden, doch nichtsdestotrotz zum gleichen Resultat kommen.

Nehmen wir nun an, dieser Wissenschaftler hat in der Vergangenheit einmal auf einer von der Industrie finanzierten Konferenz gesprochen: Hotelzimmer und Anreise wurden von Unternehmen gezahlt, die an diesem Forschungsbereich ein ökonomisches Interesse haben. 

Für viele klingt das, besonders im heutigen Kontext, wie ein heikler Interessenkonflikt. Dessen ungeachtet kann kein Geld der Welt Fakten ändern. Eine Verzerrung der wissenschaftlichen Recherche kann nur dann stattfinden, wenn eine Gleichung nachweislich gefälscht wurde oder mit unklaren Daten gepfuscht wurde.

Die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, muss sich derzeit mit Vorwürfen dieser Art beschäftigen. Une ONG européenne nommée Corporate Europe Observatory (CEO) verurteilt die Arbeitsgruppe, die die Sicherheit von sogenannten Lecteurs de gènes bewertet. 

Mithilfe dieser Gene Drives kann man dafür sorgen, dass sich eine gentechnische Veränderung, zB eine gentechnisch erzeugte Resistenz von Stechmücken gegen den Malariaerreger, in einer Population schnell ausbreitet. CEO behauptet, dass zwei Drittel der Arbeitsgruppe der Europäischen Behörde „finanzielle Verbindungen“ zu Industrie und Organisationen haben, die ein besonderes ökonomisches Interesse an der Gentechnik haben.

In einem detaillierten Brief reagierte die EFSA im Juni auf die Anschuldigungen. Die Agentur sah keinen einzigen Fall, in dem die beschriebenen „Verbindungen“ von Bedeutung waren, und nennt klare Beispiele.  

Im Falle Michael Bonsalls, Professor für Mathematische Biologie an der Oxford University, habe es keine „direkten finanziellen Verbindungen“ zum britischen Biotech-Unternehmen Oxitec gegeben, da es sich um Forschungsaktivitäten handelte, die von der University of Oxford und Oxitec mitfinanziert wurden. 

Im spezifischen Fall handelte es sich um öffentlich-privat finanzierte Forschungsprojekte durch ein Unternehmen und EU-Forschungsgelder, was den besagten Wissenschaftler weder zum Mitarbeiter des genannten Unternehmens, noch finanziell von diesem abhängig macht. Öffentlich-privat finanzierte Projekte sind üblich, da die Expertise von Unternehmen nötig ist, um essenzielle Ziele zu erreichen.

Der Schaden bleibt, trotz plus large Vorwürfe 

Doch egal, wie viele Widerlegungen die EU-Agentur für Lebensmittelsicherheit vorbringt, ein Großteil des Schadens ist bereits entstanden. Schlagzeilen mit der Aufschrift „Wissenschaftler im Bereich Lebensmittelsicherheit wird Korruption vorgeworfen“ sind alles, was diese Aktivisten, die Feinde der Landwirtschaft industrielle sind, brauchen. Damit wird das Vertrauen in die Wissenschaft unterminiert.

Doch auch Journalisten erleben diese neue Diffamierung, etwa die Französin Emmanuelle Ducros. Die Mitarbeiterin von „L'Opinion“ ist bekannt für ihre Kolumnen, in denen sie Innovationen gegen Anti-Gentechnik, Anti-Freihandels- oder Anti-Pestizidaktivisten verteidigt. 

Ducros ist enormen Shitstorms ausgesetzt, seit die linke französische Zeitung „Liberation“ über sie schrieb. Ducros hatte als Moderatorin auf Branchenkonferenzen der Agrarwirtschaft gearbeitet – die Reisekosten und Unterkunft bezahlte die Industrie. Auch hier tauchten Vorwürfe einer unethischen Praxis auf. Aber journalisteische Integrität ist doch nicht mit einer Hotelübernachtung zu kaufen ! 

Die in der Wissenschaftsforschung traditionelle Frage: „Was sind Ihre Beweise?“ wird zusehends ersetzt durch „Wer finanziert Sie?“ Damit wird jede wissenschaftliche Debatte diskreditiert, im schlimmsten Falle bedet. Die Folgen davon sind auf lange Sicht verheerend.

Bill Wirtz arbeitet en tant que Policy Analyst für das Consumer Choice Center à Bruxelles

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Was legal ist soll beworben werden dürfen

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner (CDU) sera ein Werbeverbot für Tabak- und E-Zigaretten das noch weiter geht als bisherige Vorschläge der Union.

Wird auf Straßenplakaten heutzutage beworben ? Limonade, Schokolade, Lebensversicherungen, Bankkonten, Medikamente, Bier, Autos. Wer falsch mit diesen Produkten umgeht kann sich selbst oder sein Vermögen in Gefahr bringen. Aus diesem Grund werden Alternativen, die mehr Sicherheit bieten ebenfalls beworben : Limonade ohne Zucker, fettarme Schokolade, Versicherungsvergleichportale, Anwälte, die bei Klagen gegen Banken helfen, alkoholfreies Bier, oder Autos mit neuen und besseren Airbags.

Bei Zigaretten ist es gleich. Tabak, der sicherlich ungesund sein kann, darf en Deutschland beworben werden. Verbraucher wissen, dass Tabak ungesund ist, und seit mehreren Jahren wird darauf mit Warnhinweisen und Schockbildern aufmerksam gemacht. Sicherere Alternativen gibt es auch. Wir wissen dass E-Zigaretten (deren Konsum als "vaping" beschrieben wird) 95% weniger gesundheitsschädlich sind als gewöhnliche Zigaretten.

Gerade Großbritannien zeigt, dass eine liberale Dampfpolitik die klassische Zigarette besser abgewöhnt als zum Beispiel Nikotinpflaster. Zwischen 2011 et 2017 ist die Raucherzahl in Großbritannien von 19,8% auf 14,9% gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der E-Zigarettennutzer. Fast die Hälfte dieser Verbraucher nutzen E-Zigaretten als Mittel zur Rauchentwöhnung. Viele Raucher in Deutschland kennen diese Alternative allerdings nicht. Ihnen kann man mit Werbung einen weniger schädlichen Weg zeigen Nikotin zu konsumieren.

Bundesministerin Klöckner scheint das anders zu sehen. Sie argumentiert für ein Tabak-Werbeverbot das nikotinhaltige E-Zigaretten einschließt. Verboten solle auch Tabakwerbung im Kino vor Filmen ab 18. Dies würde eine radikale Änderung bedeuten, die die Wahlfreiheit einschränkt, und die als Rückschlag der bislang eher liberalen Vaping-Politik in Deutschland gelten würde.

Wenn man in Deutschland mehr "Vaper" sieht als in einigen anderen Ländern, kann es daran liegen, dass Deutschland eines der Länder ist, die bisher einen lockeren Regulierungsansatz für E-Zigaretten verfolgen. Andere liberale Länder sind Schweden, Großbritannien und Tschechien, so der Index d'état de nounou des Institute of Economic Affairs de Londres. In Deutschland gibt es keine Regelung für den Konsum von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit. Dies macht den Switch von der normalen Zigarette zur elektrischen Alternative einfacher und bequemer, was Leben rettet. Dazu gibt es keine besonderen Steuern auf diese Produkte und keine Regeln für den grenzüberschreitenden Verkauf. Jetzt bei der Werbung einzuknicken wäre eine schlechte Nachricht für Verbraucher.

Die restriktivsten Länder in puncto E-Zigaretten sind dagegen Finnland und Ungarn, die den Konsum stark besteuern und regulieren. Die Europäische Union selbst hat auch damit begonnen, überstrengere Regeln für das Vaping zu sinnieren. So hat die EU ein begrenztes Behältervolumen, die Größe der Nachfüllpackungen und deren Potenz stärker reguliert. Außerdem wurden "kindersichere Verpackungen" vorgeschrieben und Hersteller regelmäßig überprüft. Regulierungen gibt es bereits, auch für Kindersicherheit.

Das Argument von Bundesministerin Klöckner dass die Nutzung von E-Zigaretten rückwirkend als "Gateway" zur konventionellen Zigaretten führen kann genießt derweil sehr wenig wissenschaftliche Rückendeckung.

Wissenschaftler sehen das Vaping insgesamt deutlich positiver. Ja, E-Zigaretten enthalten noch immer Nikotin, das süchtig machen kann. Das ist derweil auch der Fall für Koffein. Nikotin selbst verursacht jedoch keinen Krebs. Durch den Wechsel von Zigaretten auf E-Zigaretten reduzieren Vaper ihre Belastung durch viele andere schädliche Giftstoffe im Rauch, einschließlich bekannter Karzinogene, auf eine drastische und schnelle Art und Weise.

Werbeverbote lösen keine Probleme der Volksgesundheit, sie verssuchen diese Probleme verschwinden zu lassen. Anstatt Verbraucher über existentierende Produkte und deren sichereren Alternativen zu informieren, will die aktuelle Regierungsmehrheit ein bevormundendes System schaffen und mit Verboten regieren. Wenn sie sich dazu entscheiden, dann werden Tabak und E-Zigaretten nicht ihr letztes Opfer sein.

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Wissenschaftliche Rosinenpickerei – Die Grünen wieder als Verbotspartei ? – Un commentaire

Die Grünen wollen die industrielle Landwirtschaft in Deutschland komplett verbieten. Für Verbraucher und Landwirte würde das große und teure Veränderungen mit sich bringen.

Wir Grüne im Bundestag stehen für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft“, heißt es sur le site Web der Grünen Bundestagsfraktion. Man würde sich für gentechnikfreies Essen, eine pestizidarme Landwirtschaft, mehr Ökolandbau und regionale Vermarktung einsetzen.

Mit „einsetzen“ meinen es die Grünen ernst, da die Partei nunmehr nicht weniger als das komplette Verbot der industriellen Landwirtschaft fordert. Nachdem jahrelang der Bioladen eine Nische für Verbraucher die anders einkaufen wollen bedeutete, sollen Bioprodukte nonne également Pflicht werden.

Auch im Ausland schlägt das Wellen. Der Daily Telegraph à Großbritannien schreibt,dass das Image der Grünen „fête de l'interdiction“, aussi einer Verbotspartei, das man bisher abschütteln wollte, zurückkehrt. Warum dies Wellen schlägt ist ersichtlich :

Die Grünen erleben einen konstanten Wählerzufluß in Deutschland, und damit sind sie und ihre Politik so ernst zu nehmen, wie während ihrer letzten Beteiligung an der Bundesregierung.

Verbieten wollen die Grünen auch die Genschere, die durch Techniken wie CRISPR (courtes répétitions palindromiques regroupées régulièrement espacées) bekannt ist. Mit diesen Systemen können Forscher Gene in lebenden Zellen und Organismen dauerhaft verändern und in Zukunft Mutationen an genauen Stellen im menschlichen Genom korrigieren und somit genetische Krankheitsursachen zu behandeln.

In der Landwirtschaft kann die gleiche Technik ebenfalls zum Einsatz kommen. Die Grünen sehen das „Genome-Editing“ gleich mit der Frage der genetisch veränderten Organismen (GVO), die für die Partei ebenfalls weiter verboten gehören.

Hier stimmt die Grünen-Position inzwischen nicht mehr mit der der eigenen Jugend überein. Bereits letztes Jahr verlangten die Grüne Jugend in Niedersachsen „die Debatte um grüne Gentechnik ohne Dogmen neu beginnen und auf wissenschaftlicher Basis politisch argumentieren“.

Neue Kritik gab es auch dieses Jahr. Im Parteibeschluss der Grünen Jugend Sachsen-Anhalt heißt es Ende März :

Heute ist es gerade für die Bewältigung der kommenden globalen Herausforderungen elementar wichtig, diese historische Position [komplettes Verbot von GVO] zu überdenken“

Diese Wissenschaftsferne ist verwunderlich, da die Grünen beim Klimawandel meist sehr wissenschaftlich argumentieren. Auch wenn die daraus resultierenden Politikvorschläge, radikal und gewagt sind, zitieren sie wissenschaftliche Studien als Basis für ihre Forderungen rigoros. In der Landwirtschaft charnièregen verhält die Partei sich dogmatisch.

Wer GVOs und Pestizide in Wissenschaft und Politik verteidigt muss von internationalen Großkonzernen gekauft worden sein. Skeptiker des Klimawandels funktionieren hier gleich : Wissenschaftler, die den Klimawandel beweisen, müssen von irgendwelchen einflussreichen Kreisen gekauft worden sein.

Auf der Strecke bleibt die wissenschaftliche Methode und faktenbasierte Politik.

Wo führt das alles nun hin? L'édition du génome ist wichtig für weiteren wissenschaftlichen Fortschritt, doch aktuelle Entscheidungen vom EU-Gerichtshof in Luxembourg, sowie dem Widerstand von verschiedenen Umweltaktivisten in Deutschland, machen dem schnell ein Ende.

Für Landwirte heißt das weniger Fortschritt und somit die Weiternutzung von ebenso unpopulären Pestiziden, oder Kupfer als Fungizid in der Biolandwirtschaft. Unterdessen wird im Ausland schneller geforscht. Eine weitere Abschottung in der Handelspolitik wäre dann wieder nötig um die stehengebliebenen Landwirte in Europa vor ausländischen Produkten zu „schützen“.

Verbrauchern würde nach solchen Verboten die Wahl fehlen. Bio oder nicht-bio bleibt weiterhin eine große gesellschaftliche Diskussion. Sie sollte allerdings nicht durch die Abschaffung der konventionellen Landwirtschaft gelöst werden, sondern Aufklärung und Innovation.

Die Jungen Grünen in Sachsen-Anhalt schreiben in einer ihrer Forderungen :

Das Schüren von irrationalen Ängsten zum Erreichen eines politischen Zieles lehnen wir grundsätzlich ab, das gilt auch für Gentechnik.“

Das ist ja schon mal ein guter Anfang.

L'auteur Bill Wirtz arbeitet als Senior Policy Analyst für das Consumer Choice Center. Twitter: @wirtzbill

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Im Kreuzfeuer: 5G, Chine, Sicherheit et Datenschutz

Schneller und billiger Rollout von 5G contre Verbraucherschutz ?

Nie war Mobilfunk so politisch wie heute. Während die EU-Kommission Vorschläge für ein abgestimmtes Vorgehen der EU zur Sicherheit von 5G-Netzen vorlegt, kritisiert das amerikanische Consumer Choice Center – nicht ohne Ironie -, dass man in der Datenschutzhochburg Europa bei 5G ausgerechnet auf Technologie aus einem Land (= Chine) setze, in dem der Datenschutz mit Füßen getreten werde.

Nach allerlei Winken mit dem sprichwörtlichen Zaunpfahl seitens der US-Regierung oder regierungsnaher Stellen setzt sich nun auch die liberale Lobbyorganisation Centre de choix des consommateurs kritisch mit dem wachsenden Einfluss chinesischer Anbieter von Mobilfunktechnologie auf dem europäischen Markt auseinander.

Fred Roeder, ein studierter Ökonom, ist Managing Director des Consumer Choice Center in Arlington (Virginia).

Fred Roeder, ein studierter Ökonom, ist Managing Director du Consumer Choice Center à Arlington (Virginie). (Photo : Centre de choix des consommateurs)

Für Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Center, sollte die Privatsphäre der Verbraucher in dieser Debatte an erster Stelle stehen. "5G bietet eine völlig neue Art der Konnektivität und verspricht enorme Vorteile für das Internet der Dinge. Dies wird begrüßt, aber gleichzeitig sollten sich die europäischen Verbraucher des potenziellen Gepäcks bewusst sein, das einige Infrastrukturanbieter mitbringen », ainsi Roeder.

"Während die EU eine der strengsten Datenschutzbestimmungen der Welt hat die DSGVO die Geschäftstätigkeit vieler gesetzestreuer Unternehmen in der EU erheblich erschwert hat, sollten wir uns Sorgen machen, dass Technologieunternehmen mit Sitz in Ländern ohne Rechtsstaatlichkeit ein potenzielles Datenschutzrisiko für Verbraucherdaten darstellen. Während ein schneller und billiger Rollout von 5G für einige ein großer Sprung nach vorne sein könnte, müssen wir sicherstellen, dass wir nicht in dunklere Zeiten zurückkehren, wenn es um den Datenschutz der Verbraucher in Europa geht », erklärt Roeder.

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L'affaire Huawei : Backdoors, Telnet et ein Rauswurf

Anfang der Woche nährte eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg erneut Zweifel hinsichtlich der « Zuverlässigkeit » des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei. So hatte der Mobilfunkbetreiber Vodafone gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt, dass man in Italian bei Huawei-Technologie verdächtige Schwachstellen – sogenannte Backdoors – gefunden habe, die Unbefugten einen Zugang zum Festnetz des Carriers in Italian hätten ermöglichen können.

Diagnosefunktion nach der Entwicklung der Systeme nicht entfernt ?

Ces "Schwachstellen" seien laut Vodafone bereits 2011 entdeckt worden. Nun rudert der Telekom-Konzern zurück und bemüht sich um eine technische Klarstellung. So handele es sich bei der Hintertür, auf die sich Bloomberg beziehe, um das Telnet-Protokoll, das von vielen Anbietern in der Industrie zur Durchführung von Diagnosefunktionen verwendet werde. Dieses wäre aber nicht über das Internet zugänglich gewesen, so Vodafone.

Einschätzungen der in USA beheimateten Lobbyorganisation Centre de choix des consommateurs zufolge belegt der jüngste Vorfall Risiken für mögliche Verletzungen des Verbraucherschutzes und mache zugleich deutlich, dass die derzeitigen gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Privatsphäre der Verbraucher im Zeitalter der 5G-Technologien unzureichend sind.

Luca Bertoletti, responsable des affaires européennes du Consumer Choice Center, dit aujourd'hui : "Wir glauben nicht, dass das Verbot von Huawei-Technologie und der Beginn eines Handelskrieges mit China der richtige Weg ist. Vielmehr fordern wir, dass alle Gesetzgeber und Strafverfolgungsbehörden Maßnahmen ergreifen und Normen schaffen, die sich an der Sicherheitszertifizierung von Software und Geräten orientieren sollten (wie im « Cybersecurity Act » der EU vorgeschlagen). Wir sind der Meinung, dass eine starke Verschlüsselung und sichere Authentifizierungsmethoden ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen zum Schutz der Privatsphäre der Verbraucher sein sollten.

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Luxembourg auf dem Weg zur Legalisierung : Lobby fordert verbessertes kanadisches Modell

Auf dem Weg zur Legalisierung von medizinischem und rekreativem Cannabis könnte sich die Regierung am kanadischen Modell inspirieren. Vertreter des Consumer Choice Center (CCC) besuchen derzeit Luxembourg. Die Lobbyisten wollen Entscheidern aus Politik und Gesellschaft das kanadische Modell vorstellen – und dafür werben, dass keine hohen Steuern auf Marihuana-Produkte erhoben werden.

Das CCC est une organisation américaine à but non lucratif. Sein Ziel : Die Auswahl an Konsumgütern zu erhalten, die es durch staatliche Regulierung gefährdet sieht. Laut der Organization Corporate Europe Observatory soll das CCC von der Tabaklobby et den konservativen Hardlinern Charles et David Koch finanziert werden. Seit 2017 ist die Organization in der Europäischen Union tätig.

Au Luxembourg versuchen CCC-Vertreter, mit Parteien und Entscheidern aus Politik und Gesellschaft Kontakt aufzunehmen. Sie wollen das kanadische Cannabis-Modell vorstellen – und warnen davor, dass der Staat zu hohe Steuern auf die Hanfprodukte erhebt. Im Oktober 2018 hat Kanada als erstes Land der Welt den Handel von Marihuana legalisiert. Cannabisprodukte werden in manchen kanadischen Provinzen teils bis zu 29 Prozent besteuert, erklärt das CCC. Die Organisation fordert, die anfallenden Steuern angemessen gering zu halten.

« Obwohl Steuereinnahmen ein wichtiger und strategischer Faktor sind, der bei der Legalisierung von Cannabis zu berücksichtigen ist, sollte es nicht das alleinige Ziel von Gesetzgebern sein, die ihre Märkte für Cannabis öffnen wollen. Durch die Beibehaltung eines niedrigen und wettbewerbsfähigen Steuersatzes kann Luxembourg den legalen Konsum ermöglichen. Dies wird sich sowohl bei den Steuererhebungen als auch für allgemeine Investitionen in der Gesamtwirtschaft positiv erweisen », selon David Clement, der North American Affairs Manager du CCC.

Billigstes Grad au Canada : 7,31 euros

Schätzungsweise die Hälfte des verkauften Cannabis in Kanada wird immer noch auf dem Schwarzmarkt umgesetzt. Der Grammpreis für das billigste Gras beträgt rund 11 kanadische Dollar (umgerechnet 7,31 Euro). Damit sich diese Situation nicht in Luxembourg wiederholt, würden die Experten der Regierung raten, Cannabisprodukte nicht zu hoch zu versteuern. Denn der Schwarzmarkt floriert, wenn viele Menschen vom legalen Handel ausgeschlossen sind. Um diesem Trend entgegenzuwirken, würde das CCC den Verkauf von Cannabisprodukten auch an Nicht-Luxemburger begrüßen.

Momentan ist es in Kanada verboten, in der Öffentlichkeit Gras zu rauchen, Coffeeshops gibt es nicht. Somit wurde einkommensschwachen Konsumenten die Möglichkeit genommen, in einem legalen Rahmen ihren Joint zu rauchen. Im Gegensatz hierzu darf jeder Volljährige zu jeder Zeit 30 Gramm Gras bei sich tragen. Das CCC schlägt vor, den Konsum von Marihuana in Luxembourg ähnlich zu reglementieren wie den Konsum von Tabak.

Keine Einzelheiten zum Gehalt

Cannabis darf momentan in Kanada legal vertrieben werden. Die Konsumenten erhalten jedoch keine Einzelheiten zum CBD- oder THC-Gehalt. CBD-Gras kann schon länger ohne Rezept in Hanfläden in Luxembourg erworben werden. CBD doré als nicht-psychoaktives Cannabinoid - es wirkt sich also nicht auf das zentrale Nervensystem aus, weshalb die Wahrnehmung auch nicht verändert wird. Für den Rausch sorgt der Wirkstoff Tétrahydrocannabinol (THC).

Auch über die Wirkungen dürfen die Verkäufer nicht informieren. David Clement sieht hier vor allem die Erstkonsumenten unnötigen Gefahren ausgesetzt. "Ein sichtbares Branding ermöglicht es den Kunden zudem, ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Marke aufzubauen." Um Enggässe zu vermeiden, rät das CCC, die Zulassungslizenzen nicht zu deckeln. Ob sich die Regierung bei der Legalisierung von rekreativem Gras nur an dem aktuellen kanadischen Modell orientiert oder ob die Verbesserungsvorschläge der Experten des CCC berücksichtigt werden, ist zurzeit noch nicht absehbar.

Parlamentarische Arbeitsgruppen sind derzeit dabei, alle möglichen Optionen in Sachen Cannabis-Legalisierung abzuwägen. Gesundheitsminister Etienne Schneider wird in naher Zukunft auf jeden Fall mit einer Délégation nach Kanada reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

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Sterben die Insekten wirklich wie die Fliegen?

Den Insekten geht es ziemlich gut. Trotzdem verbreiten viele Panik über ihr angebliches Aussterben. Die Ursache: Eine fragwürdige Studie. Ein Gastbeitrag von Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Centers. Im Jahr 2006 bemerkten viele Imker, dass ihre Bienenkolonien schrumpften. Dieses Phänomen wurde als Colony Collapse Disorder (CCD) bekannt, zu Deutsch „Bienensterben“. Dieses Phänomen wurde zunächst auf gentechnisch veränderte […]

Studie zu Netzsicherheit und Datenschutz »DSGVO greift im Zeitalter von 5G zu kurz«

Die Autoren der Studie schlagen einen multifaktoriellen Ansatz vor, um Verbraucher und deren Daten in Zeiten massiv erhöhter Vernetzung zu schützen. Das Consumer Choice Center hat eine Studie zum Thema Datenschutz und Netzsicherheit in Europa veröffentlicht. Speziellen Fokus legen die Autoren auf den Kontext IoT und den Ausbau von 5G-Netzen. Die Autoren, Mikołaj Barczentewicz et […]

Étude : "DSGVO greift zu kurz im Zeitalter von 5G"

Das Consumer Choice Center gibt die Veröffentlichung einer neuen Studie zum Thema Datenschutz und Netzsicherheit in Europa bekannt. Die Studie befasst sich mit aktuellen Gefahren für Datenschutz von europäischen Verbrauchern. Dies geschieht besonders im Rahmen der aktuellen Diskussion um das Internet of Things und den Ausbau von 5G Netzen. Die Autoren, Mikolaj Barczentewicz et Fred […]

Falsch Verbunden – Fünf Thesen zum deutschen Datenstau

Exportweltmeister und Wirtschaftsmacht, aber trotzdem Digitalverlierer. Dass Deutschland so schlecht verbunden ist, hat viele Gründe. Hier sind fünf davon, gesammelt von unserem Gastautor Fred Cyrus Roeder, Ökonom und Geschäftsführer des Consumer Choice Centers. Deutschland, die digitale Wüste in der Datenverkehr nur im Schneckentempo vorankommt : Aktuell gehört dieses Bild zu jeder guten politischen Diskussion. Dafür, dass sämtliche […]

proche