European Union

Huawei Vodafone backdoor renews demand for better privacy rules

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Luca Bertoletti
European Affairs Manager
Consumer Choice Center
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Huawei Vodafone backdoor renews demand for better privacy rules

ROME – Today it was revealed that hidden backdoors were discovered in Huawei Equipment by the mobile provider Vodafone back in 2011. 

Vodafone identified hidden backdoors in the software that could have given Huawei unauthorized access to the carrier’s fixed-line network in Italy, reports Bloomberg.

The Consumer Choice Center says this intrusion highlights the risks for consumer privacy violations and demonstrates how current legal rules are insufficient in protecting consumers’ privacy in the age of 5G technologies. 

Luca Bertoletti, European Affairs Manager at the Consumer Choice Center, reacted to the news.

“This incident should signal to Italian law enforcement agencies the importance of Italian privacy rights and the seriousness of privacy intrusions from third parties. We invite legislators from all of Europe to press telco operators to take new steps to protect consumer privacy and take fast actions to prevent future breaches of internet networks.”

“We don’t believe that banning Huawei, and starting a trade war with China, is the right way to go. Rather, we demand that all legislative bodies and law enforcement actors take action and create standards that should be guided by security certification of software and devices (like proposed in the EU’s “Cybersecurity Act”). We believe that strong encryption and secure methods of authentication should be a significant part of the effort to safeguard consumer privacy,” concluded Bertoletti.

This particular topic ties into the CCC’s Consumer Privacy note, which was released this month.

***CCC European Affairs Manager Luca Bertoletti is available to speak with accredited media on consumer regulations and consumer choice issues. Please send media inquiries HERE.***

The CCC represents consumers in over 100 countries across the globe. We closely monitor regulatory trends in Ottawa, Washington, Brussels, Geneva and other hotspots of regulation and inform and activate consumers to fight for #ConsumerChoice. Learn more at consumerchoicecenter.org.

Lobby organisation hopes to promote “intelligent legalisation” in Luxembourg

According to the government’s coalition agreement, the legalisation of recreational cannabis is due to occur within the next five years.

The Consumer Choice Center is a US lobbying body which lobbies the freedoms, rights, and interests of consumers. In its own words, the organisation “empowers consumers to promote science, choice, and freedom in the marketplace.”

The organisation has decided to present its measures and experiences of an “intelligent legalisation of cannabis” to the Grand Duchy. Deputy director Yaël Ossowski highlighted that cannabis consumers especially appreciate new innovations and an intelligent legalisation.

The CCC’s Canadian representatives wanted to demonstrate the Canadian model to Luxembourgish authorities. As a result, they are visiting the Grand Duchy over three days to show the Canadian perspectives, rationale, and experiences of legalisation through press conferences and meetings. The representatives are meeting the LSAP and the trade union confederation the LCGB to spread their ideas in the hopes that the government will orientate its path around their findings.

However, Minister of Justice Felix Braz and Minister of Health Etienne Schneider, whose ministries are charged with legalisation, are not participating in the meetings.

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Luxemburg auf dem Weg zur Legalisierung: Lobby fordert verbessertes kanadisches Modell

Auf dem Weg zur Legalisierung von medizinischem und rekreativem Cannabis könnte sich die Regierung am kanadischen Modell inspirieren. Vertreter des Consumer Choice Center (CCC) besuchen derzeit Luxemburg. Die Lobbyisten wollen Entscheidern aus Politik und Gesellschaft das kanadische Modell vorstellen – und dafür werben, dass keine hohen Steuern auf Marihuana-Produkte erhoben werden.

Das CCC ist eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation. Sein Ziel: Die Auswahl an Konsumgütern zu erhalten, die es durch staatliche Regulierung gefährdet sieht. Laut der Organisation Corporate Europe Observatory soll das CCC von der Tabaklobby und den konservativen Hardlinern Charles und David Koch finanziert werden. Seit 2017 ist die Organisation in der Europäischen Union tätig.

In Luxemburg versuchen CCC-Vertreter, mit Parteien und Ent- scheidern aus Politik und Gesellschaft Kontakt aufzunehmen. Sie wollen das kanadische Cannabis-Modell vorstellen – und warnen davor, dass der Staat zu hohe Steuern auf die Hanfprodukte erhebt. Im Oktober 2018 hat Kanada als erstes Land der Welt den Handel von Marihuana legalisiert. Cannabisprodukte werden in manchen kanadischen Provinzen teils bis zu 29 Prozent besteuert, erklärt das CCC. Die Organisation fordert, die anfallenden Steuern angemessen gering zu halten.

“Obwohl Steuereinnahmen ein wichtiger und strategischer Faktor sind, der bei der Legalisierung von Cannabis zu berücksichtigen ist, sollte es nicht das alleinige Ziel von Gesetzgebern sein, die ihre Märkte für Cannabis öffnen wollen. Durch die Beibehaltung eines niedrigen und wettbewerbsfähigen Steuersatzes kann Luxemburg den legalen Konsum ermöglichen. Dies wird sich sowohl bei den Steuererhebungen als auch für allgemeine Investitionen in der Gesamtwirtschaft positiv erweisen”, sagte David Clement, der North American Affairs Manager des CCC.

Billigstes Grad in Kanada: 7,31 Euro

Schätzungsweise die Hälfte des verkauften Cannabis in Kanada wird immer noch auf dem Schwarzmarkt umgesetzt. Der Grammpreis für das billigste Gras beträgt rund 11 kanadische Dollar (umgerechnet 7,31 Euro). Damit sich diese Situation nicht in Luxemburg wiederholt, würden die Experten der Regierung raten, Cannabisprodukte nicht zu hoch zu versteuern. Denn der Schwarzmarkt floriert, wenn viele Menschen vom legalen Handel ausgeschlossen sind. Um diesem Trend entgegenzuwirken, würde das CCC den Verkauf von Cannabisprodukten auch an Nicht-Luxemburger begrüßen.

Momentan ist es in Kanada verboten, in der Öffentlichkeit Gras zu rauchen, Coffeeshops gibt es nicht. Somit wurde einkommensschwachen Konsumenten die Möglichkeit genommen, in einem legalen Rahmen ihren Joint zu rauchen. Im Gegensatz hierzu darf jeder Volljährige zu jeder Zeit 30 Gramm Gras bei sich tragen. Das CCC schlägt vor, den Konsum von Marihuana in Luxemburg ähnlich zu reglementieren wie den Konsum von Tabak.

Keine Einzelheiten zum Gehalt

Cannabis darf momentan in Kanada legal vertrieben werden. Die Konsumenten erhalten jedoch keine Einzelheiten zum CBD- oder THC-Gehalt. CBD-Gras kann schon länger ohne Rezept in Hanfläden in Luxemburg erworben werden. CBD gilt als nicht-psychoaktives Cannabinoid – es wirkt sich also nicht auf das zentrale Nervensystem aus, weshalb die Wahrnehmung auch nicht verändert wird. Für den Rausch sorgt der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC).

Auch über die Wirkungen dürfen die Verkäufer nicht informieren. David Clement sieht hier vor allem die Erstkonsumenten unnötigen Gefahren ausgesetzt. “Ein sichtbares Branding ermöglicht es den Kunden zudem, ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Marke aufzubauen.” Um Engpässe zu vermeiden, rät das CCC, die Zulassungslizenzen nicht zu deckeln. Ob sich die Regierung bei der Legalisierung von rekreativem Gras nur an dem aktuellen kanadischen Modell orientiert oder ob die Verbesserungsvorschläge der Experten des CCC berücksichtigt werden, ist zurzeit noch nicht absehbar.

Parlamentarische Arbeitsgruppen sind derzeit dabei, alle möglichen Optionen in Sachen Cannabis-Legalisierung abzuwägen. Gesundheitsminister Etienne Schneider wird in naher Zukunft auf jeden Fall mit einer Delegation nach Kanada reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

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