Studie zu Netzsicherheit und Datenschutz »DSGVO greift im Zeitalter von 5G zu kurz«

Die Autoren der Studie schlagen einen multifaktoriellen Ansatz vor, um Verbraucher und deren Daten in Zeiten massiv erhöhter Vernetzung zu schützen.

Das Consumer Choice Center hat eine Studie zum Thema Datenschutz und Netzsicherheit in Europa veröffentlicht. Speziellen Fokus legen die Autoren auf den Kontext IoT und den Ausbau von 5G-Netzen.

Die Autoren, Mikołaj Barczentewicz and Fred Roeder, unterstreichen, wie aktuell diese Studie ist: Datenlecks von Großkonzernen und die Debatte, ob die 5G-Infrastruktur chinesischer Hersteller ein Sicherheitsrisiko für europäische Verbraucher birgt, zeigen, dass neue Lösungen nötig sind.

»Unsere Studie befasst sich…

…mit aktuellen Datenschutzrisiken europäischer Verbraucher, wie die aktuelle Regulierung Verbraucher im Zeitalter von 5G-Technologien nur unzureichend schützt und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden müssen, um das Risiko, Datenlecks ausgesetzt zu werden, zu minimieren«, erklärt Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Centers.

»Die Diskussion um Huawei…

…ist eine gute Möglichkeit, endlich eine wirksame Zertifizierung der Sicherheit von Datenschnittstellen in unserer Telekommunikationsinfrastruktur einzuführen« führt Senior Privacy Fellow Mikolaj Barczentewicz aus. »Diese Zertifizierungsstandards sollten für alle Hersteller gleichermaßen rigoros sein. Schwachstellen und Hintertüren können bei jedem Hersteller auftauchen, egal aus welchem Herkunftsland er stammt.«

»Daher konzentrieren wir uns…

…auf das Problem der Anfälligkeit von Geräten und Software gegenüber vorsätzlicher Manipulation. Wir sind besorgt, dass sowohl Verbraucher-Endgeräte und Dienstleistungen, aber auch die elektronische Infrastruktur befallen werden kann. Verbrauchern ist am besten mit zielorientierter und evidenzbasierter Ordnungspolitik gedient, die klare Spielregeln kommuniziert. Brachiale Instrumente, wie Importverbote aus bestimmten Ländern sollten wirklich die ultima ratio sein, nachdem alle anderen Maßnahmen erschöpft wurden«, erläutert Roeder mit Blick auf Einfuhrverbote von Technologie in Australien und ergänzt, dass neue Haftungsregeln für Netzbetreiber und Großhändler das Risiko von Datenlecks für Verbraucher reduzieren könnten. »Selbst eine persönliche Haftung von Vorstandsmitgliedern dieser Unternehmen sollte man nicht ausschließen, falls nachgewiesen werden kann, dass bei der Beschaffung nicht gründlich genug auf Datensicherheit geachtet wurde.«

Barczentewicz schlägt daher vor,…

…dass Haftungsstandards durch Zertifizierung von Geräten und Software unterstützend wirken könnten: »Die Vorschläge der EU-Kommission zu Datensicherheit im Rahmen von 5G-Netzwerken gehen in die richtige Richtung. Stärkere Verschlüsselungs- und Authentifizierungsstandards würden Verbrauchern die gewünschte Datensicherheit näher bringen.«

Beide Autoren sehen ein Nutzungsverbot…

…von Geräten bestimmter Hersteller als wichtiges Druckmittel, um Datensicherheit auf die Tagesordnung zu bringen: »Es sollte keine Denkverbote geben, Hersteller von der Vergabe auszuschließen, falls sich herausstellt, dass die Geräte nicht sicher sind. So wird Sicherheit auch wirklich von allen Herstellern ernst genommen. Dabei müssen aber für alle die gleichen Spielregeln gelten. Einseitige Einfuhrverbote würden nur zu neuen Handelskriegen führen, bei denen Verbraucher schnell verlieren.«

Die komplette Studie (in englisch) gibt es hier zum kostenlosen Download.

READ MORE

Studie: “DSGVO greift zu kurz im Zeitalter von 5G”

Das Consumer Choice Center gibt die Veröffentlichung einer neuen Studie zum Thema Datenschutz und Netzsicherheit in Europa bekannt. Die Studie befasst sich mit aktuellen Gefahren für Datenschutz von europäischen Verbrauchern. Dies geschieht besonders im Rahmen der aktuellen Diskussion um das Internet of Things und den Ausbau von 5G Netzen.

Die Autoren, Mikolaj Barczentewicz und Fred Roeder, schlagen einen multifaktoriellen Ansatz vor, um Verbraucher und deren Daten in einer Zeit von massiv erhöhter Vernetzung zu schützen. Sie unterstreichen wie aktuell diese Studie ist: Datenlecks von Großkonzernen und die Debatte, ob 5G Infrastruktur von chinesischen Herstellern ein Sicherheitsrisiko für europäische Verbraucher in sich birgt, zeigt dass neue Lösungen erforderlich sind.

“Unsere Studie befasst sich mit aktuellen Datenschutzrisiken von europäischen Verbrauchen, wie aktuelle Regulierung Verbraucher nur unzureichend im Zeitalter von 5G Technologien schützt und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden müssen, um das Risiko von Verbrauchern Datenlecks ausgesetzt zu werden minimiert werden kann”, erklärt Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Centers.

“Die Diskussion um Huawei ist eine gelegene Möglichkeit endlich wirksame Zertifizierung der Sicherheit von Datenschnittstellen in unserer Telekommunikationsinfrastruktur einzuführen. Diese Zertifizierungsstandards sollten für alle Hersteller gleichermaßen rigoros sein. Schwachstellen und Hintertüren können bei jedem Hersteller auftauchen, egal aus welchem Herkunftsland er stammt,” führt Senior Privacy Fellow Mikolaj Barczentewicz fort.

“Daher konzentrieren wir uns auf das Problem von Verwundbarkeit von Geräten und Software gegenüber vorsätzlicher Manipulation. Wir sind besorgt, dass sowohl Endgeräte von Verbrauchern, Dienstleistungen, aber auch elektronische Infrastruktur befallen werden kann. Verbrauchern ist am besten mit zielorientierter und evidenzbasierter Ordnungspolitik gedient, die klare Spielregeln kommuniziert. Brachiale Instrumente, wie Importverbote aus bestimmten Ländern sollten wirklich die ultima ratio sein, nachdem alle anderen Maßnahmen erschöpft wurden,” erläutert Röder mit Blick auf Einfuhrverbote von Technologie in Australien und ergänzt, dass neue Haftungsregeln für Netzbetreiber und Großhändler von gefährdeten Geräten und Software das Risiko von Datenlecks für Verbraucher reduzieren können. “Selbst persönliche Haftung von Vorstandsmitgliedern dieser Unternehmen sollte man nicht ausschließen, falls nachgewiesen werden könne, dass bei der Beschaffung nicht gründlich genug auf Datensicherheit geachtet wurde.”

Barczentewicz schlägt daher vor, dass Haftungsstandards durch Zertifizierung von Geräten und Software unterstützend wirken könne: “Die Vorschläge der EU Kommission zu Datensicherheit im Rahmen von 5G Netzwerken gehen in die richtige Richtung. Stärkere Verschlüsselungs- und Authentifizierungsstandards würden Verbrauchern die gewünschte Datensicherheit näher bringen.”

Beide Autoren sehen ein Nutzungsverbot von Geräten bestimmter Hersteller als wichtiges Druckmittel um Datensicherheit auf die Tagesordnung zu bringen: “Es sollte keine Denkverbote geben ganze Hersteller von der Vergabe auszuschließen, falls sich herausstellt, dass die Geräte nicht sicher sind. So wird Sicherheit auch wirklich von allen Herstellern ernst genommen. Dabei müssen aber die gleichen Spielregeln für alle gelten. Einseitige Einfuhrverbote würde nur zu neuen Handelskriegen führen, bei denen Verbraucher schnell verlieren.

READ MORE
mm

About Fred Roeder

Fred Roder has been working in the field of grassroots activism for over eight years. He is a Health Economist from Germany and has worked in healthcare reform and market access in North America, Europe, and several former Soviet Republics. One of his passions is to analyze how disruptive industries and technologies allow consumers more choice at a lower cost. Fred is very interested in consumer choice and regulatory trends in the following industries: FMCG, Sharing Economy, Airlines. In 2014 he organized a protest in Berlin advocating for competition in the Taxi market. Fred has traveled to 100 countries and is looking forward to visiting the other half of the world’s countries. Among many op-eds and media appearances, he has been published in the Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Die Welt, the BBC, SunTV, ABC Portland News, Montreal Gazette, Handelsblatt, Huffington Post Germany, CityAM. L’Agefi, and The Guardian. Since 2012 he serves as an Associated Researcher at the Montreal Economic Institute.

Falsch Verbunden – Fünf Thesen zum deutschen Datenstau

Exportweltmeister und Wirtschaftsmacht, aber trotzdem Digitalverlierer. Dass Deutschland so schlecht verbunden ist, hat viele Gründe. Hier sind fünf davon, gesammelt von unserem Gastautor Fred Cyrus Roeder, Ökonom und Geschäftsführer des Consumer Choice Centers.

Deutschland, die digitale Wüste in der Datenverkehr nur im Schneckentempo vorankommt: Aktuell gehört dieses Bild zu jeder guten politischen Diskussion. Dafür, dass sämtliche Politiker die Digitalisierung zur Chefsache machen wollen, sieht es verdammt düster aus. Der phänomenal schlechte Netz- und Breitbandausbau in Deutschland kennzeichnet sich durch fünf wesentlichen Punkte.

Erstens fehlen Anreize für langfristige Investitionen. Immer wenn Breitbandlizenzen in Deutschland versteigert werden freut das die Staatskasse. Die UMTS Versteigerungen aus dem Jahr 2000 spülten 50 Milliarden Euro – das entspricht 620 Euro je Bundesbürger – in den Bundeshaushalt. Wer sich danach aber über schlechtes Netz und teure Handyrechnungen ärgerte, sollte sich beim damaligen Bundesfinanzminister Eichel beschweren und nicht den Netzbetreibern. Die mussten irgendwie die ausgegebenen Mondsummen wieder einspielen. In der Folge hatten sie kaum finanziellen Spielraum für den notwendigen Ausbau des UMTS-Netzes. Die Frequenzen gehen übrigens nach 20 Jahren wieder an den Staat zurück.

Zweitens spielt die Bundesrepublik höchstens im digitalen Mittelfeld Europas. Neben der Slowakei ist Deutschland mit 91 Prozent eines von zwei EU-Mitgliedern mit einer 3G-Abdeckung von weniger als 95 Prozent. Das bedeutet: Einem von elf deutschen Haushalten fehlt mobiler Internetempfang in akzeptabler Geschwindigkeit. Auf dem Land muss jeder neunte Haushalt auf einen DSL-Anschluss verzichten! Nur 65 Prozent der Haushalte surfen mit 100-Megabit-Anschlüssen – in unseren Nachbarländern Schweiz und den Niederlanden sind es beinahe 100 Prozent. Das erscheint besonders erstaunlich, da Deutschland von allen 28 EU-Mitgliedsstaaten am fünft-dichtesten besiedelt ist. Der Netzausbau je Nutzer und Quadratkilometer sollte also eigentlich vergleichsweise günstig sein. Das ist aber nicht so.

Drittens sind die deutschen Markteintrittsbarrieren nur schwer zu überwinden. Obwohl ein gemeinsamer europäischer Binnenmarkt existiert, scheitern kleinere und ausländische Telekommunikationsunternehmen am Einstieg in den deutschen Markt. Die astronomischen Preise für Lizenzen sind nur eines der vielen Hindernisse, die es Startups und kleineren Wettbewerbern unmöglich machen, dem trägen und langsamen deutschen Netz auf die Sprünge zu helfen.

Viertens wurde 5G als Chance verpasst. Eine Studie der GSM Association von 2018 schätzt, dass bis 2025 zwei von drei Amerikanern Zugang zum superschnellen 5G-Netz haben wird. In Europa wird es wohl lediglich die Hälfte sein. Aus den bereits genannten Gründen wird diese Zahl in Deutschland eher kleiner als größer. Die Bundesrepublik und Italien verhindern eine weitreichendere Reform der Vergabe von Breitbandlizenzen in der EU. Kurzfristige Staatseinnahmen kommen hier vor langfristiger Wettbewerbsfähigkeit und schneller Internetversorgung im ländlichen Raum.

Fünftens verlieben sich Politiker in die falschen Technologien. Regulierer und Politiker schaffen nicht etwa die Rahmenbedingungen und Standards für zukünftige Innovationen. Im Gegenteil! Sie verheddern sich oft genug in Entscheidungen über konkrete Technologien. Ein besonders trauriges Beispiel ist die Regelung, dass selbstfahrende Autos über die ITS-G5 Technologie kommunizieren sollen. Besser wären technologieneutrale Gesetze, die sämtliche sicheren Technologien zulassen. Dies erlaubt deutlich mehr Innovation und bessere Technologien in der Zukunft. Niemand hätte die DVD, Blu-Ray, oder gar Streaming-Dienste erfunden, wäre gesetzlich vorgeschrieben, dass Privatnutzer bewegte Bilder nur von VHS-Kassetten oder gar 8mm-Filmrollen abspielen dürfen.

Um Deutschland von seinem chronischen Datenstau zu heilen, bieten sich gleich mehrere Mittel an. Eine Harmonisierung von Breitbandvergabe in der EU, durch die Lizenzen dauerhaft und vollständig erworben werden, würde Markteintrittsbarrieren niederreißen und gleichzeitig den Kostendruck auf die Netzbetreiber senken. Beides würde sich positiv auf Netzqualität und die monatliche Telefonrechnung auswirken. Gleichzeitig sollten unsere Gesetzgeber die Mauern zwischen den EU-Staaten schleifen und einen echten digitalen Binnenmarkt schaffen. So könnten die Anbieter ohne lähmenden bürokratischen Ballast länderübergreifende Netzdienste in allen EU Mitgliedstaaten anbieten. In Kombination mit einem technologieneutralen Regulierungsansatz kann dies Deutschland und Europa vor dem digitalen Verkehrskollaps bewahren und auf die Überholspur der Datenautobahn bringen.

Originally published on https://www.ruhrbarone.de/falsch-verbunden-funef-thesen-zum-deutschen-datenstau/164650

mm

About Fred Roeder

Fred Roder has been working in the field of grassroots activism for over eight years. He is a Health Economist from Germany and has worked in healthcare reform and market access in North America, Europe, and several former Soviet Republics. One of his passions is to analyze how disruptive industries and technologies allow consumers more choice at a lower cost. Fred is very interested in consumer choice and regulatory trends in the following industries: FMCG, Sharing Economy, Airlines. In 2014 he organized a protest in Berlin advocating for competition in the Taxi market. Fred has traveled to 100 countries and is looking forward to visiting the other half of the world’s countries. Among many op-eds and media appearances, he has been published in the Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Die Welt, the BBC, SunTV, ABC Portland News, Montreal Gazette, Handelsblatt, Huffington Post Germany, CityAM. L’Agefi, and The Guardian. Since 2012 he serves as an Associated Researcher at the Montreal Economic Institute.

European Lawmakers Take Action to Protect People from Veggie Burgers

The European Parliament Agriculture Committee advanced a proposal that would ban calling a veggie burger a “burger.”

The European Parliament Agriculture Committee (AGRI) supported compromise Amendment Number 41 on April 1. The amendment calls for a ban on denominations of plant-based food products as containing meat or dairy products. In essence, names such as “veggie burger” or “soy milk” would not be allowed anymore, as they mislead consumers into believing they contain either meat or milk.

The committee’s decision follows aruling by the European Union’s Court of Justice from June 2017. In the case Verband Sozialer Wettbewerb eV v. TofuTown.com GmbH, the Luxembourg-based court decided that companies could not label their products under these names and that, despite the defendants asserting that their products were clearly labeled as being plant-based, This decision is a symptom of a political culture of distrust in consumers’ individual choices.

Such a prohibition would be lawful. Now the European Parliament wants to act on the ruling and create a definitive law prohibiting these denominations.

French socialist MEP (Member of the European Parliament) Eric Andrieu said name legislation proposals were not a result of lobbying. And that’s probably the only thing he is right about since environmentalists and large companies are currently big on the meat substitute train. Burger King’s “Impossible Whopper” is currently making headlines, and Nestlé is set to launch its own meatless burger this month. Nestlé itself would also be hit by this legislation, and depending on the framing, the courts could further claim that Burger King’s “Whopper” suggests it is a regular burger. Oddly, I find myself on the same side as Greenpeace, whichasked lawmakers to vote against the amendment as it would infringe on consumer choice. Clearly, lobbying isn’t quite the issue here.

This decision by AGRI is a symptom of a political culture of distrust in consumers’ individual choices. Consumers can’t be shown ads for sugary drinks, otherwise they will gulp down two liters of iced tea per day; consumers can’t be allowed to switch to harm-reducing products such as e-cigarettes because, otherwise, they will diverge from the notion of abstinence preached by public health advocates; consumers cannot be trusted with affordable alcohol because we’ll all drink ourselves to death.

Strangely, the same consumers who don’t even know that a veggie burger does not contain meat are apparently responsible enough to vote in the European elections next month, where they elect representatives who legislate areas such as security, long-term economic planning, massive foreign aid budgets, and the intricacies of international tax regulations and information sharing. If my most vocal supporters were incapable of distinguishing meat from vegetables, I’d probably begin to question my suitability for public office. But for those making public policy decisions based on feelings rather than on facts, this is probably not of great concern.

I was about to write that consumers aren’t children, but even a six-year-old can grasp the concept of the name “tofu burger.”

There is a persistent downside to this type of policy: If consumers are infantilized to the degree hypothesized in the previously mentioned case, they are more likely to call upon the government to solve their consumer-related problems for them. As a result, legislators are increasingly inundated with “the government ought to do something about it” as opposed to finding innovative solutions to market problems. In fact, the example of the veggie burger is exactly that: consumers who want to give up meat—or at least reduce their consumption—being given a real alternative that large producers have embraced. Rather than celebrating the accurate response of the market, lawmakers instead burden entrepreneurs with regulation.

Make no mistake: While Nestlé and Restaurant Brands International (the parent company of Burger King) might be annoyed by these eventual changes, it’s small businesses that would suffer the greatest impact. The Impossible Whopper can be renamed “Vegetable Delight” or something of the sort, then animated with the help of a large marketing budget. Your hipster food truck doesn’t have the same luxury; this proposal would add one more to an already long list of compliance costs to which it is subject. Would EU law enforcement also do random checks by investigating small burger restaurants and scaring them away from “veggie burger” menus with the threat of crippling lawsuits? Time will tell.

It’s all getting a bit ridiculous. I was about to write that consumers aren’t children, but even a six-year-old can grasp the concept of the name “tofu burger.”

Maybe it’s the legislators who are the real children.

Originally published on https://fee.org/articles/european-lawmakers-take-action-to-protect-people-from-veggie-burgers/

mm

About Bill Wirtz

Bill Wirtz is policy analyst for the Consumer Choice Center, based in Brussels, Belgium. Originally from Luxembourg, his articles have appeared across the world in English, French, German, and Luxembourgish. He is Editor-in-Chief of Speak Freely, the blog of European Students for Liberty, a contributing editor for the Freedom Today Network and a regular contributor for the Foundation for Economic Education (FEE). He blogs regularly on his website in four languages.

Another Voice: Animal welfare, fashion choice should rule fur debate

Fur has long been a fashion accessory for consumers and an important industry for hunters, gatherers and responsible entrepreneurs.

If New York legislators get their way, however, there would soon be a total ban on the sale and distribution of fur products in the Empire State.

A bill was introduced last month by Assemblywoman Linda Rosenthal, D-Manhattan, which would make New York the first state to outlaw the sale of animal-based fashion.

The most glaring problem with the ban is that it deprives consumers of fashion choices and ignores evidence on animal conservation. Something fashion icons would agree with.

“The problem with fur,” said fashion designer Karl Lagerfeld in 2015, “for me, as long as people eat meat and wear leather, I don’t get the message.”

Back to the present day, groups such as PETA consider every animal fur to be the result of cruelty. There is no legitimate use of any animal parts.

That ignores the centurieslong tradition of hunting, procuring and trading that has helped balance natural ecosystems while providing economic livelihood for generations, especially in upstate New York and neighboring Canada.

PETA and its allies believe in the doctrine of animal rights, where no animal products should be used for any reason by humans and indeed animals are equal to humans. That’s opposed to animal welfare, applying scientific evidence to improve the well-being of animals while using them for responsible cultivation.

Fur derived from animals is, unlike most clothes made from synthetic materials, naturally resourced, renewable and biodegradable.

Hunters, trappers and fur farmers use evidence-based methods of wildlife conservation to ensure a healthy animal ecosystem. Otherwise, overpopulation, predatory imbalance and depletion of vegetation would literally destroy the environment within a few years. If surplus animal populations are not dealt with, they eat away the crops and resources necessary for the next generation.

The federal government’s Wildlife Services program was set up expressly for this purpose, and it’s why hunters are permitted to hunt species only in particular seasons as deemed necessary by agencies such as the state DEC’s Division of Fish and Wildlife.

What’s more, New York’s ban will force the existing companies out of business and ultimately underground, creating a black market that will be unregulated without regard for consumer standards and safety. Would anyone benefit from that situation?

Rather than following the whims of activists, we should allow consumers to choose the fashion items they wish to wear and help support a vital fur trade that actively helps support and balance our environment and ecosystems.

Yaël Ossowski, a writer and activist, is deputy director of the Consumer Choice Center, which promotes “choice and freedom for consumers.”

READ MORE
mm

About Yaël Ossowski

Yaël Ossowski is a journalist, activist, and writer. He's currently deputy director at the Consumer Choice Center, and senior development officer for Students For Liberty. He was previously a national investigative reporter and chief Spanish translator at Watchdog.org, and worked at newspapers and television stations across the country. He received a Master’s Degree in Philosophy, Politics, Economics (PPE) at the CEVRO Institute in Prague. Born in Québec and raised in the southern United States, he currently lives in Vienna, Austria.

Analyst Says Milk Prices Showing Improvement and Worst Is Over

In other trade news, while the future of President Trump’s U.S.-Mexico-Canada, free trade agreement remains uncertain in a divided U.S. House of Representatives, the Toronto-based North American Affairs Manager of the Consumer Choice Center (CCC), David Clement called on the Canadian government to give it a thumbs down.

A CCC press release stated, “The Federal Government’s 2019 budget has allocated $3.9 billion in support for Can-ada’s supply managed industries (dairy, poultry and eggs). Specifically, the bailout is supposed to help supply managed farmers deal with increased competition as a result of Canada’s trade deals.”

Clement called the multi-billion dollar bailout “a slap in the face for consumers, and for tax payers. Supply management is a heavily regressive policy that inflates prices to the point where it costs Canadian families up to $500 more per year for groceries. We know that these artificial prices push nearly 189,000 Canadians under the poverty line, and we know that the best peer reviewed research out there states that eliminating supply management would be a net benefit for Canadian consumers, and Canadian farmers.”

“It is unfortunate that Budget 2019 makes maintain-ing supply management significantly worse, by devoting taxpayer funds for an industry that is already heavily protected from competition. The bailout is nothing more than corporate welfare, ripping Canadians off as consumers, and as taxpayers,” said Clement.

READ MORE
mm

About David Clement

David Clement is the North American Affairs Manager for the Consumer Choice Center and is based out of Oakville, Ontario. David holds a BA in Political Science and a MA in International Relations from Wilfrid Laurier University. Previously, David was the Research Assistant to the Canada Research Chair in International Human Rights. David has been regularly featured on the CBC, Global News, The Toronto Star and various other major Canadian news outlets.

Connected cars: EU Commission must embrace technology neutrality

While the EU Commission Delegated Act C-ITS favours Wifi as the baseline technology for connected cars, there is reason to worry that the Commission is playing favorites with technology.

So says Fred Roeder, managing director of the Consumer Choice Center who expresses consumers’ concerns at the Commission’s behaviour: “The Commission ought to provide a framework in which innovation and new technologies can make consumers’ lives easier and more affordable.

The delegated act on connected cars, however, doesn’t seem like a framework but our regulators crowning one particular technology as the champion for connectivity between cars and their surroundings,” said Roeder.

“We don’t know yet which solution will succeed by providing the best value to consumers. This we need to facilitate choice and competition. Imagine some regulation would have favoured Betamax in the early ’80s? We would probably still not even have the DVD but got stock with large disks. How would a technology jump from CDs to MP3 have been possible if a regulation would have prevented it?” said Roeder.

“For the sake of consumer choice and future innovation, the Commission needs to strictly adhere to technology neutrality and not pick winners of contests that are still ahead of us,” Roeder elaborated.

The CCC represents consumers in more than 100 countries across the globe. They monitor regulatory trends in Ottawa, Washington, Brussels, Geneva and other hotspots of regulation, and inform and activate consumers to fight for ConsumerChoice.

READ MORE
mm

About Fred Roeder

Fred Roder has been working in the field of grassroots activism for over eight years. He is a Health Economist from Germany and has worked in healthcare reform and market access in North America, Europe, and several former Soviet Republics. One of his passions is to analyze how disruptive industries and technologies allow consumers more choice at a lower cost. Fred is very interested in consumer choice and regulatory trends in the following industries: FMCG, Sharing Economy, Airlines. In 2014 he organized a protest in Berlin advocating for competition in the Taxi market. Fred has traveled to 100 countries and is looking forward to visiting the other half of the world’s countries. Among many op-eds and media appearances, he has been published in the Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Die Welt, the BBC, SunTV, ABC Portland News, Montreal Gazette, Handelsblatt, Huffington Post Germany, CityAM. L’Agefi, and The Guardian. Since 2012 he serves as an Associated Researcher at the Montreal Economic Institute.

L’UE voudrait encore plus taxer les billets d’avion

La création d’une nouvelle taxe sur les vols aériens, afin de réduire l’impact environnemental, occupe nos bureaucrates européens.

Le gouvernement néerlandais propose d’instaurer une taxe de transport aérien de 7€ sur tous les vols au départ et à l’arrivée de l’Union européenne.

Selon La Haye, l’Europe a un problème majeur dû à un trop grand nombre de vols de loisir à bas prix. Selon les bureaucrates, une taxe contribuerait à décourager cette consommation.

Le secrétaire d’État aux Finances néerlandais, Menno Snel, souligne également que la mesure permettrait de faire entrer 200 M€ dans la trésorerie. N’y voyez aucune sournoiserie, c’est tout pour le climat !

La France, la Belgique et la Finlande soutiennent la proposition néerlandaise au Conseil européen. Le gouvernement luxembourgeois a déclaré qu’il ne s’opposerait pas à une taxe si tous les Etats-membres y adhèrent.

Comparer les niveaux de vie des pays qui se prononcent en faveur de la mesure est révélateur de leur engagement véritable. Dans des États-membres comme la Pologne, la Croatie ou la Roumanie, 7€ est déjà un gros montant tandis qu’à Helsinki, une pinte de bière coûte plus de 7€.

En réalité, il s’agit d’une politique de lutte contre le changement climatique pour permettre aux riches de s’acheter une bonne conscience et aux pauvres de réellement renoncer au voyage aérien.

Prenons un exemple pratique. Vous pouvez maintenant réserver un vol aller-retour en mai de Paris jusqu’à Poznań en Pologne pour un total de 50€. Comme la taxe s’applique par segment de vol, vous serez facturé 14€ de plus, soit près de 30% du coût total de votre billet.

Il s’agit d’une augmentation considérable de prix, qui peut être dévastatrice pour les consommateurs à faible revenu qui cherchent à rendre visite à leur famille, à leurs proches, à assister à un enterrement ou à un mariage. Faire payer cette lourde taxe à ces voyageurs pendant que les représentants du gouvernement se déplacent en classe affaires gratuitement n’est pas qu’un peu dérangeant, c’est grossier !

Maintenant que le transport aérien a rendu les trajets abordables, des bureaucrates interviennent violemment contre la capacité des gens à se rendre d’un point A à un point B sans faire de grands sacrifices ? Où est la morale là-dedans ?

Bien entendu, il ne s’agit pas d’une nouvelle idée. La Fédération européenne des transports et de l’environnement (T&E) plaide(1) depuis longtemps en faveur d’une augmentation des taxes sur le transport aérien. L’organisation qualifie les voyages aériens de “sous-évalués” alors que les taxes ont augmenté au cours des sept dernières années. Là encore, l’argument environnemental ne semble pas être le seul à leurs yeux(2).

Une analyse de T&E(3) a révélé que de nouvelles mesures telles qu’une taxe sur le carbone, sur les carburants, une taxe sur le kérosène et la suppression de l’exonération de la TVA pour les vols en provenance et à destination de l’Europe permettraient de collecter plus de 50 Mds€ par an.

En mai de l’année 2018, le journal belge De Standaard indiquait(4) : “Ici et là, il est suggéré que l’impact sur l’environnement et la santé joue un rôle dans l’introduction d’un droit d’accise minimum européen sur le kérosène.”

La proposition est maintenant sur la table. Toutefois, en tant que proposition fiscale, elle nécessite l’approbation unanime de tous les États membres pour être adoptée et pourrait donc être bloquée par des États comptant de nombreux consommateurs à faible revenu, des destinations touristiques ou des pays comme l’Irlande, où est basée la plus importante compagnie européenne de transport à bas prix : Ryanair.

Pourraient-ils se sentir liés par l’Accord de Paris sur le climat de 2015 pour approuver la mesure tout en rejetant la faute sur les bureaucrates de Bruxelles ?

Il existe un risque réel que le transport aérien soit de plus en plus victime d’une politique écologiste extrémiste sans intelligence, dont les interdictions et les taxes ne manqueront pas d’affecter les citoyens les plus modestes.

READ MORE
mm

About Bill Wirtz

Bill Wirtz is policy analyst for the Consumer Choice Center, based in Brussels, Belgium. Originally from Luxembourg, his articles have appeared across the world in English, French, German, and Luxembourgish. He is Editor-in-Chief of Speak Freely, the blog of European Students for Liberty, a contributing editor for the Freedom Today Network and a regular contributor for the Foundation for Economic Education (FEE). He blogs regularly on his website in four languages.

Consumer Choice Center Presents signatories of ‘Brands Matter’ pledge

The Consumer Choice Center (CCC) has revealed the names of the 25 signatories of the ‘Brands Matter’ pledge. The CCC is aiming to gain support for the cause of brand freedom in the European Parliament and get clear responses from lawmakers on this vital consumer issue.

Commenting on the pledge, Luca Bertoletti, European Affairs Manager of the Consumer Choice Center, said that one of its key objectives of ‘Brands Matter’ is to emphasise a strong link between brand freedom and innovation, and how it can help embrace entrepreneurial spirit to the benefit of consumers.

“One example is the recent emergence of local and slow food cultures and the success of craft beers which would not be possible without local branding and novel marketing techniques. Consumers benefit from innovations of local and novel brands,” said Bertoletti.

It is interesting that the report focusses some of its attention on local produce and craft beers, as these are markets that are being catered for by both corrugated and folding carton industries, often utilising digital print techniques.

“The CCC is using this pledge to raise awareness of brand freedom’s role in protecting and advancing consumer choice in the EU. Brands enhance the customer’s ability to interpret and process information, improve confidence in the purchase decision and affect the quality of the user experience. They achieve this in a variety of ways, including reducing decision-making time, providing safety, adding value to the product, or shaping local identity,” added Bertoletti.

Signatories are:

  • Lara Comi, MEP (Italy, Forza Italia, vice-chair of the EPP)
  • Renate Sommer, MEP (Germany, CDU/CSU)
  • Patrizia Toia, MEP (Italy, Partito Democratico)
  • Stefano Maullu, MEP (Italy, Fratelli d’Italia, chair of the Brands Matter Working Group)
  • Salvatore Cicu, MEP (Italy, Forza Italia)
  • Angelo Ciocca, MEP (Italy, Lega)
  • Jiri Payne, MEP (Czech Republic, Strana svobodných občan)
  • Amjad Bashir, MEP (United Kingdom, The Conservative Party)
  • Fulvio Martusciello, MEP (Italy, Forza Italia)
  • Daniel Dalton, MEP (United Kingdom, The Conservative Party)
  • Joachim Starbatty, MEP (Germany, LKR)
  • Hans-Olaf Henkel, MEP (Germany, LKR)
  • Massimiliano Salini, MEP (Italy, Forza Italia)
  • Paul Rübig, MEP (Austria, Österreichische Volkspartei)
  • Daniel Hannan, MEP (United Kingdom, The Conservative Party)
  • Nathan Gill, MEP (United Kingdom, UKIP)
  • Robert Iwaskiewicz, MEP (Poland, Nowa Prawica)
  • Seán Kelly, MEP (Ireland, Fine Gael)
  • Raffaele Fitto, MEP (Italy, Fratelli D’Italia, vice-chair of the ECR)
  • Alberto Cirio, MEP (Italy, Forza Italia)
  • Christophe Hansen, MEP (EPP, Luxembourg)
  • Frank Engel, MEP (EPP, Luxembourg)
  • Georges Bach, MEP (EPP, Luxembourg)
  • Christofer Fjellner, MEP (EPP, Sweden)
  • Rays Fernando, MEP (EPP, Portugal)

The CCC and the signatories of this pledge want to put forward legislative action to protect brands in the European Union, and oppose legislation that reduces the right to freely brand products or market them through advertising. They will work hard to extend the number of parliamentarians who sign this pledge during the upcoming legislature.

READ MORE

What #AdvertisingBans get wrong about #ConsumerBehaviour

Advertising bans are increasingly relevant in political debate, with some countries having already established rules that don’t allow for “junk food” advertising. But these proposals are all based on the assumptions that consumers are buying goods that they never would have wanted otherwise, writes Bill Wirtz.

The fundamental question is: Can you make people buy something that they don’t want?

The short answer to that question is: yes. However, you’d be required to force consumers, either directly or indirectly to make that happen. The question is not that of “want”, but rather a question of “who made me want it”.

The American legal scholar Cass Sunstein, who was Administrator of the Office of Information and Regulatory Affairs under the Obama administration published an essay entitled Fifty Shades of Manipulation, in which he tackles manipulation and consumer sovereignty. In the said essay, Sunstein invokes different forms of manipulation, and despite the effort to differentiate, reaches the following conclusion: “It is important to acknowledge that in the commercial realm, manipulation is widespread; it is part of the basic enterprise. For that reason, the ethical taboo on manipulation is substantially weakened, in part on the theory that competitive markets impose appropriate constraints against undue harm. But in some cases, those constraints are too weak, and it is appropriate to invoke social norms or even the law to discipline welfare-reducing acts of manipulation.”

The basic flaw in the essay is a misunderstanding between “manipulation” and “marketing”, two words which are not pointing to the same type of strategy. Sunstein seems to believe that all types of advertising mislead consumers about the product, when this is actually a more exceptional case. When Volkswagen manipulated their vehicles in order to show a lower emissions output, they were giving consumers false information about their product. When companies advertise health benefits of their products that cannot be proven, then they are intentionally misleading their customers. However, this is miles away from advertising a product as being cool, refreshing, comfortable, or trendy. Are we to define the mere fact that a product is being described by the producer as “good”, as manipulation? Because by this same standard, I could feel equally manipulated by the fact that Mister Sunstein calls a book he edited himself, “relevant”. Who is he to decide what I find relevant? Will I feel misled if I find the book not to be relevant at all, and consider myself a victim of manipulation?

Most of all, it’s not like consumers are already seeing through common marketing techniques. The €9.99-trick has been around for quite a long time, and even while effective, consumers are aware of what retailers are trying to achieve here. In the same way, consumers know that it’s probably not “the best insurance”, “the smoothest soft drink”, or “the most efficient service” in the literal sense, and that marketers sell their goods the same way online as they would on an old-fashioned market place. And we’re not going after a salesman pitching his “best apples” on a marketplace, are we? In the example of the “best” apple, the salesman certainly caught your attention with his pitch, that is far from making the sale. Just thinking of all the heavily marketed products that we personally DON’T want should be proof of that.

In the same way, technological progress is uncircumventable through marketing. There is no scenario in which candlemakers market their way out of being replaced by electricity as a form of producing light. Do you buy things that you’ll find limited need for? Surely. Erroneous market decisions are a recurring theme, and nobody pretends that consumers act perfectly. If we’re willing to admit the imperfection of consumers, let’s not pretend that centralized decisions on consumer behaviour are exempt from mistakes themselves.

This is particularly true when it comes to nutrition. The food pyramid that was preached for decades was put completely upside down through new scientific findings.

Denise Minger writes in her book Death By Food Pyramid about Louise Light’s commissioned review of the 1956 food pyramid in the United States, which was ultimately rejected: “The guide Light and her team worked so hard to assemble came back a mangled, lopsided perversion of its former self. The recommended grain servings had nearly quadrupled, exploding to form America’s dietary centerpiece: six to eleven servings of grains per day replaced Light’s recommended two to three… and rather than aggressively lowering sugar consumption as Light’s team strived to do, the new guidelines told Americans to choose a diet “moderate in sugar,” with no explanation of what that hazy phrase actually meant.”

Centralized authorities make mistakes when it comes to nutritional recommendations. The claim that advertising is brainwashing us and that bureaucrats know the way out is essentially the wrong approach.

Improvements can always be made, but they have to be made through education, not blatant bans on access to information.

Let me formulate that in a way that fits the closeness of the European elections next months: if consumers are so ill-informed that they cannot even refrain from buying food as soon as they see advertising for it, then why are they fit to elect parliamentarians who legislate these advertisements away?

Originally published on https://www.eureporter.co/frontpage/2019/04/03/what-advertisingbans-get-wrong-about-consumerbehaviour/

mm

About Bill Wirtz

Bill Wirtz is policy analyst for the Consumer Choice Center, based in Brussels, Belgium. Originally from Luxembourg, his articles have appeared across the world in English, French, German, and Luxembourgish. He is Editor-in-Chief of Speak Freely, the blog of European Students for Liberty, a contributing editor for the Freedom Today Network and a regular contributor for the Foundation for Economic Education (FEE). He blogs regularly on his website in four languages.