Agriculture

#Environment needs saving through innovation, not starvation

As the winter times come closer, people resume their arguments about the thermostat at home. While there is great convenience that comes with heating, it also comes at an environmental cost. Environmental protection and development are, undoubtedly, both a necessary and noble cause, and while we may sometimes disagree with the fearmongering or reactionism that comes with eco-politics, it’s a wonderful thing to see consumer preferences gravitate towards greener alternatives, writes Bill Wirtz.

It is through changes in consumer attitudes that force innovations to become safer, more sustainable, and just generally ‘green-er’. The same however also applies to price: as companies attempt to reduce prices, their incentives force them towards the use of less energy. This is what we’ve seen happen to cars, which have seen fuel efficiency double since the 70s, or air travel, which has seen 45% less fuel burn since the 1960s.

The beauty of consumer-driven innovation is that it comes naturally through the marketplace. In the area of food, we’ve seen immense strives towards safer, more affordable, and less energy-consuming crops. With current agro-tech innovations, like through gene-editing, this becomes a promising prospect. However, the political world seems unimpressed with innovation, and more interested in reacting to fear-mongering. Nowhere are the dangerous effects of this felt more than in the developing world. Advanced countries with good intentions ignore the needs and abilities of poorer nations in the name of pretended environmental protection.

Take, for instance, a recent conference, jointly held in Kenya by the UN’s Food and Agriculture Organisation (FAO) and the World Food Preservation Center. The ‘First International Conference on Agroecology Transforming Agriculture and Food Systems in Africa’ aims to implement the policies of ‘Agroecology’ throughout the continent.

The “agroecology” touted by the conference refers to a more ‘organic’ style of farming, one that is free (or, at least, less dependent upon) synthetic fertilisers and pesticides. In many parts of Africa, where this conference had its attention, this could have devastating. It should come as no surprise that agroecological methods of farming are, typically far less efficient than the modern, mechanised alternative (a conclusion reached in a study performed by agroecological advocates).

On a continent that has long been plagued with poor economic growth and, far more seriously, severe famines and food shortages, taking the risk of switching to less-productive methods in the name of the environment would be blind to the necessities of a developing economy. Viewed simply, one could easily label this worldview and prescription as arrogant. If people in developed countries (or anywhere else for that matter) wish to establish an organic, agroecological farm to promote a more environmentally-friendly system, then more power to them. But we simply cannot expect this to apply to developing countries such as those in Africa. Bringing sustainable practices and technologies to the developing world should be achieved through increased scientific innovation, stimulating economic growth and development.

Following Brexit, the UK will be in an ideal position to do this without the restraints of the EU’s Common Agricultural Policy and biotech regulations, which has made trade with farmers in developing countries, as well innovative crops domestically, impossible to achieve. While the hearts of those arguing for “agroecology” are certainly in the right place, we need to understand that their suggestions threaten the chances of developing economies to grow and develop.

Originally published here.


The Consumer Choice Center is the consumer advocacy group supporting lifestyle freedom, innovation, privacy, science, and consumer choice. The main policy areas we focus on are digital, mobility, lifestyle & consumer goods, and health & science.

The CCC represents consumers in over 100 countries across the globe. We closely monitor regulatory trends in Ottawa, Washington, Brussels, Geneva and other hotspots of regulation and inform and activate consumers to fight for #ConsumerChoice. Learn more at consumerchoicecenter.org.

Greenpeace verbreitet seit Jahrzehnten über GVO Unwahrheiten

Eine neue EU-Bürgerinitiative fordert einen modernisierten Zulassungsprozess wissenschaftlicher Innovationen in der Landwirtschaft. Diese europaweite studentische Initiative verdient es gehört und unterstützt zu werden.

Am 25. Juli registrierte die Europäische Kommission die Bürgerinitiative “Grow Scientific Progress: Crops Matter!” Zwei Studentinnen wurden als Vertreter genannt: Martina Helmlinger und Lavinia Scudiero. Helmlinger steht kurz vor dem Abschluss ihres Masters in Lebensmittelsicherheit am Institut für Lebensmittelwissenschaften und -technologie der Universität für Bodenkultur in Wien und verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Biotechnologie. Scudiero hat einen Abschluss in Veterinärmedizin und absolviert derzeit einen Master in Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelrecht und Regulierung an der Universität Wageningen.

Die beiden Studentinnen argumentieren in der Beschreibung der Initiative, dass die EU-Richtlinie 2001/18/EG, die sich mit GBO (genetisch veränderten Organismen) befasst, veraltet ist, und schlagen einen automatischen Mechanismus zur Überprüfung dieser Regeln vor. Ziel ist es, die langwierigen und kostspieligen Zulassungsverfahren für landwirtschaftliche Innovationen zu entschlacken und mehr wissenschaftlichen Fortschritt in der EU zu ermöglichen.

Individuelle Bewertungen, bei denen einzelnen Technologien auf ihre Eigenschaften bewertet werden – im Gegensatz zu weit gefassten Definitionen – tragen dazu bei, dass neue Technologien auf den Markt kommen.

Marcel Kuntz, Forschungsdirektor am CNRS, Zell- und Pflanzenphysiologielabor in Grenoble erklärt, dass die grüne Gentechnik ist kein landwirtschaftlicher Produktionsmodus, sondern ein Mittel zur Steigerung der Biodiversität sei. Er fügt hinzu, dass es wichtig sei, was mit einem Produkt gemacht wird, nicht, wie das Produkt gewonnen wurde. Kuntz beklagt sich auch über Angriffe auf Wissenschaftler und “politische Kämpfe”, die definieren, was als sicher gilt und was nicht.

Die Debatte über Innovationen in der Landwirtschaft wurde der Wissenschaft von PR-Profis  aus der Hand gerissen. Diese Kommunikationsprofis aus Politik und Umweltverbänden tun alles, um technologische Innovationen ohne Beweise zu verleumden. Dies betrifft sogar die Öffentlichkeitsarbeit der EU-Institutionen und war jedes Mal sichtbar, wenn die Frage der GVO angesprochen wurde. Insbesondere im Hinblick auf die Schaffung neuer Gesetze kann dies beobachtet werden.

Auf der Website des Europäischen Parlaments “Legislative Train Schedule” sollen Richtlinien und deren gesetzlicher Ablauf neutral erläutert werden. Es ist ein steuerfinanziertes Instrument, dass den Bürgern Informationen auf unparteiische Weise vermitteln soll.

Das ist aber nicht immer der Fall. In Zusammenfassung der Richtlinie (EU) 2015/412, Änderung der Richtlinie 2001/18/EG,  die Mitgliedstaaten ermächtigt GVOs unabhängig von neuen Erkenntnissen verbieten zu dürfen, heißt es:

“Das Europäische Parlament hat auch darauf bestanden, dass die Mitgliedstaaten, in denen GVO-Kulturen angebaut werden, eine grenzüberschreitende Kontamination vermeiden sollten, indem sie Pufferzonen entlang ihrer Grenzen zu benachbarten Mitgliedstaaten einrichten, in denen GVO nicht angebaut werden”.

Die Sprache ist gelinde gesagt tendenziös.

Die Wahrheit ist, dass Organisationen wie Greenpeace seit Jahrzehnten über GVO Unwahrheiten verbreiten. Sie sagen, dass GVO “inakzeptable Risiken” darstellen, ohne auf wissenschaftliche Erkenntnisse hinzuweisen, die dieses Risiko untermauern.

“GVO-Kulturen haben in der nachhaltigen Landwirtschaft keinen Platz. Sie bergen unannehmbare Risiken, die durch den gentechnischen Prozess und die Eigenschaften, für die sie entwickelt wurden, entstehen”, heißt es von Greenpeace.

Dieselben Organisationen, die dafür gesorgt haben, dass in der EU GVOs fast komplett nicht-existent sind, versuchen die gleiche Takte beim Genome-Editing. Mit Erfolg. Erst kürzlich erklärte der Europäische Gerichtshof Genome-Editing und GVO also gleichwertig (aus einer Regulierungsperspektive). Greenpeace nannte Genome-Editing “GVO durch die Hintertür”.

Der Leiter der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Dr. Bernhard Url, meint, dass nur weil einem die Ergebnisse nicht gefallen, man die Wissenschaft selbst kritisieren sollte. Er fügt hinzu: “Wenn die Wissenschaft nur noch eine weitere Meinung wird, die zugunsten des Aberglaubens übersehen werden kann, birgt dies ein enormes Risiko für die Gesellschaft”.

Er hat Recht. Genome-Editing bietet der Pflanzenzüchtung mehrere Vorteile, z.B. durch die Herstellung allergenfreier Lebensmittel. Stellen Sie sich die immense Veränderung für Menschen vor, die von potenziell lebensbedrohlichen Allergien betroffen sind, wenn es uns gelingt, allergenfreie Erdnüsse oder glutenfreien Weizen herzustellen. Diese Anwendungen gehen jedoch über den Bereich der Landwirtschaft hinaus. Genome-Editing kann helfen, das Zika-Virus zu bekämpfen, die Übertragung von Malaria zu verhindern, Leukämie zu heilen und zeigt vielversprechende Forschungsergebnisse in den Bereichen Alzheimer, Huntington, Gebärmutterhals- und Lungenkrebs.

Die Genschere läuft allerdings Gefahr, Opfer der gleichen unwissenschaftlichen Angstmache zu werden wie GVOs in der Vergangenheit. Mal wieder innovieren andere Kontinente, während Europa sich in ein technologisches Mittelalter begibt, und sogar die Entmechanisierung der Landwirtschaft vorantreibt.

Die Initiative Grow Scientific Progress verdient Unterstützung. Die Europäische Union muss sich der Innovation öffnen, um mit den spannenden Möglichkeiten von morgen Schritt zu halten.

Artikel hier veröffentlicht.


The Consumer Choice Center is the consumer advocacy group supporting lifestyle freedom, innovation, privacy, science, and consumer choice. The main policy areas we focus on are digital, mobility, lifestyle & consumer goods, and health & science.

The CCC represents consumers in over 100 countries across the globe. We closely monitor regulatory trends in Ottawa, Washington, Brussels, Geneva and other hotspots of regulation and inform and activate consumers to fight for #ConsumerChoice. Learn more at consumerchoicecenter.org.

Synthetic farm chemicals boost harvest

“Agroecology as a political doctrine has no place in science-based policy discourse, and its promotion – given the scientific knowledge we have to today – is immoral. It needs to be stopped,” said Bill Wirtz, a policy analyst.

Read more here

Scroll to top